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Kennenlern-Sportfest: An Spanien führt kein Weg vorbei

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Von: Michael Koll

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Spaß und Bewegung standen im Fokus des diesjährigen Kennenlern-Sportfestes, das an der Hönnequell-Schule ausgerichtet wurde.
Spaß und Bewegung standen im Fokus des diesjährigen Kennenlern-Sportfestes, das an der Hönnequell-Schule ausgerichtet wurde. © Burgschule/HQS

Zum dritten Mal fand ein Kennenlern-Sportfest für die Noch-Viertklässler beider Burgschul-Standorte an der Hönnequell-Schule (HQS) statt. Nachdem es in den vergangenen beiden Jahren pandemiebedingt eine Pause in dieser noch recht jungen Tradition gegeben hatte, wurden am Freitag wieder 93 Grundschüler auf dem HQS-Schulhof begrüßt.

Neuenrade - „Man merkt schon, dass ihre motorischen Fähigkeiten nachgelassen haben. Zum Teil wird das sicherlich auch an der Covid19-Krise liegen. Der Vereinssport hat ja deutlich darunter gelitten und die Mädchen und Jungen haben sich auch untereinander nicht mehr so oft treffen können, als es die Lockdowns gab“, erläutert Jörg Leiß, didaktischer Leiter der HQS.

Er betont allerdings auch sofort, „dass heute alle – so mein erster Eindruck – mit großem Eifer dabei waren: Motivation und Stimmung haben im Vergleich zu 2019 nicht gelitten“. Leiß führt weiter aus: „Die Kinder haben wieder Lust auf so etwas. Und so lief auch alles völlig konfliktfrei ab.“

Die Noch-Grundschüler wurden mit Fünft- und Sechstklässlern in Teams zu zehn bis 15 Schülern Ländern zugeordnet. Leiß befand, „dass die Ergebnisse dabei am Ende irrelevant waren – es ging mehr um den Spaß und die Bewegung“.

Doch das sahen die Mädchen und Jungen, die während der Wettkämpfe von den Sporthelfern aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10 betreut wurden, durchaus ganz anders. Das zeigte der Jubel bei der Siegerehrung am Freitagmittag. Mit 840 gesammelten Punkten lag am Ende die Spanien-Gruppe vor Ungarn (758 Punkte) und Italien (717). Wie stark diese Teams am Ende waren, zeigt die Tatsache, dass die letztplatzierte Mannschaft gerade einmal 405 Punkte ergattern konnte.

Organisiert hatte den sportlichen Tag an der HQS Alex Geibel, ein Lehrer, der zur Sportfachschaft der Schule gehört. Die drei Siegerteams erhielten Gutscheine, mit welchen sie ins Aqua Magis in Plettenberg, ins Kino oder in ein Eiscafé gehen konnten.

Um diese Preise zu bekommen, mussten die Schüler acht Disziplinen absolvieren. Sie mussten Ringe und Bola-Seile werfen. Letzteres ist eine Waffe der Inuit – Seile, an deren beiden Enden Kugeln befestigt sind. Sie mussten mit Basketbällen Korbwürfe machen und beim Tchoukball auf schräggestellte Trampolins werfen. Beim Elefantenrennen galt es, einen Stock wie einen Rüssel vor die Nase zu halten und damit einen Parcours abzulaufen und dabei einige Punkte auf dem Boden mit dem „Rüssel“ zu berühren. Seilspringen, Torwandschießen und Torschüsse mit dem Feldhockey-Schläger rundeten die Wettkämpfe ab.

„In den Pausen beziehungsweise während der Wartezeiten an den einzelnen Stationen, konnten sich die Kinder noch auf einer großen Hüpfburg auspowern“, sagte Leiß abschließend. Die Schülervertretung der HQS bot derweil Getränke und frisch gebackene Waffeln an. Eltern hatten zudem Kuchenspenden bereit gestellt.

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