Hönnequell-Schule: Unterricht an frischer Luft

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Sie präsentieren das fertige Projekt: Bettina Bültmann, Kassierein des Fördervereins, der didaktische Leiter der Hönnequell-Schule, Jörg Leiß, sowie der Fördervereinsvorsitzende, Heiko Gnuschke, mit Tochter Sophia.

Neuenrade - Die Schüler haben das Klassenzimmer im Grünen schon längst angenommen. Zumindest nutzen sie das Rondell am Schulhof zum Chillen in der Pause. Und tatsächlich hat auch dort schon Unterricht stattgefunden.

 Jörg Leiß, Mitglied der Schulleitung und didaktischer Leiter an der Schule, wies darauf hin, dass er schon selber einmal eine Lesestunde dort gegeben habe. Den Schülern gefällt es aber eben nicht nur im Unterricht. „Die sitzen fast in jeder Pause hier.“ Bei dem Klassenzimmer im Grünen handelt es sich um ein großes Halbrund mit einer Unterkonstruktion aus Steinen, die durch eine Holabdeckung zu bequemen Sitzplätzen geworden sind. Es ist ein Projekt des Schulhofkomitees, das für die Hönnequell-Schule einen umfassenden Plan erarbeitet hat, um den Schulhof mittelfristig schöner zu gestalten.

Eines der ersten Projekte, das nun realisiert wird, ist eben das Klassenzimmer im Grünen. Weitere Projekte sind Heckenkonstruktionen oder Hängematten für eine an den Schulhof angrenzende Wiese. Das sind die Wünsche. Der Förderverein der Hönnequell-Schule sorgt nun in Absprache mit dem Bauamt für die Finanzierung und Umsetzung der Projekte. Das funktioniert ganz offenbar sehr gut und es freut die Schulleitung. „Schön, dass wir einen Förderverein haben, der sich damit befasst“, sagte Leiß.

Auch Heiko Gnuschke, Vorsitzender des Fördervereins, der mit seiner Tochter Sophia, sowie der Stellvertretenden Geschäftsführerin Sabine Schemberg und Kassiererin Bettina Bültmann zur Präsentation des Freiluftklassenzimmers gekommen war, verwies noch einmal auf die umfassende Arbeit tatkräftiger Ehrenamtlicher und die Hilfe großzügiger Firmen. Rund 21 000 Euro kostet demnach das Projekt, die Hälfte wurde dabei mit den Erlösen aus dem Sponsorenlauf der Schüler finanziert, die andere Hälfte setzt sich eben aus Arbeit und Sachspenden zusammen.

So lieferte die Firma Bültmann die Unterkonstruktion, die natürlich entsprechend ausgerichtet werden musste. Die Firma Ross stellte Holz für die Sitzflächen und das entsprechende Werkzeug zur Verfügung. Fördervereinsmitglieder sägten und montierten anschließend am Schulhof.

Von Peter von der Beck

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