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Hönnequell-Schule: Tränen zum Abschied

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Von: Maximilian Birke

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„So gut wie wir heute aussehen, war auch unsere Schulzeit hier“: Die Klasse 10.2 wurde zwar unter Corona-Bedingungen, aber in einer festlich geschmückten Aula verabschiedet.
„So gut wie wir heute aussehen, war auch unsere Schulzeit hier“: Die Klasse 10.2 wurde zwar unter Corona-Bedingungen, aber in einer festlich geschmückten Aula verabschiedet. © Birke, Maximilian

Stolz und zufrieden zeigte sich Eva Päckert, Leiterin der Hönnequell-Schule, als sie am Freitag die insgesamt 70 Absolventen verabschiedete.

20 Schüler erreichten nach der zehnten Klasse den Hauptschulabschluss, 14 Schüler die Mittlere Reife und 36 die Mittlere Reife mit Qualifikation für das Gymnasium. Annika Janik aus der 10.2 war die erste HQS-Schülerin seit Jahren, die einen Notendurchschnitt von 1,0 schaffte.

„Es ist ein besonderer Tag nach einem besonderen Jahr“, betonte Eva Päckert. Lange sei unklar gewesen, ob es überhaupt eine Entlassfeier geben könne. Dass dies nun doch noch möglich war, darüber freute sich die Schulleiterin sehr. „Es war ein ziemlich langer, zum Teil kurvenreicher Weg bis hierher. Wir alle sind stolz, aber auch wehmütig. Eine wichtige Etappe des Lebens ist geschafft.“ Päckerts Dank galt allen, die die Schüler auf ihrem Weg begleitet hatten, insbesondere den Eltern und den Lehrern, die mit Rat und Tat zur Seite standen. Sie wünschte den Absolventen Erfolg, Glück und Zufriedenheit für alles, was nun kommen möge. Gerade der letzte Abschnitt der Schulzeit sei durch Corona eine harte Bewährungsprobe gewesen, die sie „bravourös gemeistert“ hätten.

Lydia Ami Schörnig (links) und Sophia Gnuschke blickten in ihrer Rede auf die Zeit an der HQS zurück.
Lydia Ami Schörnig (links) und Sophia Gnuschke blickten in ihrer Rede auf die Zeit an der HQS zurück. © Birke, Maximilian

Lebensplan als Kompass

Grußworte richtete in der festlich geschmückten Aula auch Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) an die Anwesenden. „Denkt auch in Zukunft an die Gemeinschaft“, hob er hervor. „Wir schaffen Zukunft nicht alleine. Macht Euch einen Lebensplan und verfolgt ihn. Sonst seid Ihr wie ein Schiff ohne Kompass.“

Die Abschlussschüler

Klasse 10.1: Burak Atik, Ali Avci, Anton Bauer, Seyda Demir, Timurcin Elmach, Göktug Erol, Jania Fischer, Melissa Clara Garcia Merida, Lia Göbel, Nadja-Allegra Hegerlik, Jendrik Heide, Elyesa Burak Ipek, Emily Sophie Jager, Lena Klar, Maurice Kruck, Bennet Lepke, Christin Marie Lohmann, Elisa Meringolo, Joelle Nawotka, Maico Marlon Neu, Suzanna Omar-Shalabi, Florian Preuß, Sina Straßenburg, Felix Wilhelm, Furkan Yildirim.

Klasse 10.2: Ali Abanoz, Ahmed Ömer Avci, Tim Niclas Bartelt, Nisa Dede, Eva Maria Diebel, Muhammed-Emin Eker, Ugur Esentürk, Nico Flögel, Sophia Gnuschke, Tibor Hildebrand, Annika Janik, Lara Kellermann, Sude Kirci, Rafael Kolodziej, Felix Krekel, Anna-Katharina Linn, Leonard Lorenz, Vinzent Maximilian Rüschenberg, Linus Schemberg, Lydia Ami Schörnig, Willem Schulte, Irem Tasdemir, Joana Ulrich, Vanessa Celine van Lengen.

Klasse 10.3: Rebecca Amrhein, Kevser Avci, Neslin Fatmanur Bagci, Luca Enrico Dehn, Nassereddin Diab, Timo Fuderholz, Lukas Girdziunas, Julia Marie Humke, Eren Imamoglu, Jule Klüppelberg, Niklas Luca Krämer, Emily Lang, Yarni Tay Leach, Shayna Dee Leach, Jonas Malms, Joel Maurice Neuhaus, Cosimo Vittorio Piccinni, Jason Potroc, Madita Scheffler, Nelly Schmidt, Andrew Schmidt, Tiffany Justine Schwarzer, Alea Vassis, Fatmanur Yildirim

Klasse 9.2: Sümeyye Atik, Ayse Ipek.

Klasse 9.3: Tammo Michels

Stellvertretend für die Schüler der Klasse 10.2 sprachen Willem Schulte, Lydia Ami Schörnig und Sophia Gnuschke. Sie blickten humorvoll auf gemeinsame Erlebnisse in der Klasse zurück. Die ein oder andere Träne blieb dabei nicht aus. „So gut wie wir heute aussehen, war auch unsere Schulzeit hier“, betonte Lydia Ami Schörnig. Sie bedankte sich vor allem bei Klassenlehrer Alperen Perk. Die damalige 5.2 war die erste Klasse, deren Leitung er übernahm. Durch seine ruhige, bedachte Art und die Fähigkeit, sich auf Schüler und Konflikte einzulassen, habe sich Perk ausgezeichnet. Das betonte auch Elternvertreterin Antje Schulte: „Sie haben immer den Unterschied gemacht“, unterstrich sie.

Entlassfeier in drei Teilen

Die Entlassfeier der Klasse 10.2 schloss mit einem Dankeslied, das die Schüler als Überraschung vorbereitet hatten. Es war eine von drei Entlassfeiern, die die Zehnerklassen coronabedingt jeweils separat durchführen mussten.

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