Stelle vakant

Hönnequell-Schule sucht weiterhin einen Schulleiter

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An der Hönnequell-Schule – einer Gemeinschaftsschule – ist die Schulleiterstelle vakant.

Neuenrade - Seit gut einem Jahr ist die Hönnequell-Schule ohne Schulleiter. Nach dem gesundheitlich bedingten Ausscheiden von Astrid Wagner-Tillmann gab es bislang eine einzige Ausschreibung.

Darauf hat sich aber niemand beworben. Derzeit wird die Hönnequell-Schule vom stellvertretenden Schulleiter Holger Bieda geführt.

Bei der Bezirksregierung versicherte Sprecherin Theresa Frigger, nach Rücksparache mit der Fachabteilung, dass man bestrebt sei, die Schulleiterstelle wieder zu besetzen. Doch eine Ausschreibung spare man sich derzeit, weil es wohl keine Bewerber auf dem Markt gebe.

Generell sei die Situation im Märkischen Kreis „ein bisschen schwierig“. Besetzt werden könne die Stelle auch nur mit jenen, die die Eignungsfeststellungsprüfung absolviert hätten und davon gebe es derzeit nicht allzu viele.

Ein Zeitrahmen wird noch nicht genannt

Zudem habe man in Neuenrade Gespräche geführt, um weitere Möglichkeiten auszuloten. Einen Zeitrahmen, in welchem die Situation an der Hönnequell-Schule bereinigt werden soll, konnte Frigger unter den Umständen auch nicht nennen.

Derweil läuft es durchaus rund an der Schule: Der naturwissenschaftliche Trakt ist bestens ausgestattet, die heimische Unternehmerschaft unterstützt die weiterführende Gemeinschaftsschule, die zudem noch einen verbesserten Lehrerschlüssel gegenüber vergleichbaren Schulen aufweist.

Die Schüler können länger gemeinsam lernen

An der Schule wird den Schülern längeres gemeinschaftliches Lernen ermöglicht. Die Kinder werden hier auf den gymnasialen Weg gebracht – vor diesem Hintergrund kooperiert die Schule auch mit dem Burggymnasium Altena – aber auch eine Differenzierung in Richtung Berufskolleg ist hier möglich.

Auch hier gibt es Kooperationen. Selbst mit Betrieben wie Drahtwerk Elisental oder mit der Echterhage-Gruppe bestehen Kooperationsverträge.

Von Peter von der Beck

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