Hönnequell-Schule: Viele Schüler schaffen Sprung aufs Gymnasium

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Die Hönnequell-Schule in Neuenrade.

Neuenrade - Jede Menge Nachrichten gibt es rund um die Hönnequell-Schule (HQS): Die Schule will eine Werbeoffensive starten und verweist dabei auch auf eine gute Prognose für die Schüler.

Zurzeit befinden sich die Zehntklässler der HQS in ihrem zweiten zweiwöchigen Praktikum. Dieses ist zur gezielten Vorbereitung auf die Zeit nach dem Abschluss gedacht. Schüler, die nach ihrem Abschluss eine Ausbildung machen, absolvieren ihr Praktikum in einem Betrieb. Die Schüler, die nach dem Abschluss das Abitur anstreben, absolvieren ihr Praktikum in einer Oberstufe. Hierbei schnuppern die meisten Schüler im Burggymnasium Altena, dem Kooperationspartner der Hönnequell-Schule schon mal gymnasiale Luft. 

Bessere Abschlüsse als prognostiziert 

Seitens der Schulleitung freut man sich über aktuell „sehr gute Prognosen“ für die Schüler: Von den 57 Zehntklässlern würden 22 Schüler den mittleren Abschluss mit Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erlangen. 

20 Schüler bekämen den mittleren Abschluss und 15 den Hauptschulabschluss. „Somit erreichen auch in diesem Jahrgang viele Schüler bessere Abschlüsse, als in den Empfehlungen der Grundschule prognostiziert wurden“, so Leiß. 

Wer sich genauer über die Arbeit der HQS informieren möchte, ist zum Informationsabend am Dienstag, 20. November, ab 19 Uhr in die Aula der Hönnequell-Schule eingeladen. Wer sich die Schule persönlich anschauen möchte, sollte sich den Samstag, 24. November, als Termin merken. Dann findet von 10 bis 14 Uhr an der HQS der „Tag der offenen Tür“ statt. Dann können sich Eltern und Schüler über den Unterricht und die Angebote der HQS informieren. 

Fachunterricht und Einblick in die Methoden

„Wir starten um 10 Uhr mit einer kurzen Einführung in der Aula. Besuchen Sie anschließend die Fachunterrichte und erhalten Sie einen Einblick in die Methoden, mit denen die Schüler bei uns unterrichtet werden“, heißt es in der Ankündigung. 

Die Besucher könnten erleben, mit wie viel Spaß Kinder lernen würden, wenn Sie ihre Stärken entsprechend ihres Könnens gezielt einsetzen könnten. „Schauen Sie zu, wenn die Kinder bei praktischen Arbeiten wissenschaftliche Grundsätze verstehen lernen. Befragen Sie uns und lassen Sie sich ausführlich zu unserer Schule, dem Konzept und allem, was dazu gehört, beraten“, schreibt der didaktische Leiter Jörg Leiß. 

Die Verantwortlichen der Hönnequell-Schule gehen nun – unterstützt durch die Stadt – in die Offensive. „Die Stadt scheut keine Kosten und wir keine Mühen“, sagte Leiß unlängst augenzwinkernd. 

Dabei schauen Jörg Leiß und Holger Bieda (stellvertretender Leiter) auch über die Stadtgrenzen hinaus: Nach dem es im vergangenen Schuljahr nur rund 40 Anmeldungen statt der bis dato erhofften 75 gab, und einige Kinder auf weiterführende Schulen in Nachbargemeinden gingen, sind nun umgekehrt auch Kinder aus Nachbarkommunen gern gesehen. 

In Konkurrenz zu anderen Schulen 

So verkündeten unlängst Leiß und Bieda, dass sie die Grundschulen der umliegenden Gemeinden kontaktiert hätten: „Wir machen dort verstärkt Werbung für unser gutes Angebot.“ In den ersten Jahren des Schulbestehens war die Schule vordringlich für Neuenrader gedacht. 

Inzwischen gibt es Konkurrenz der Schulformen. Die HQS gilt als modern. Laptops, Tabletts und elektronische Tafel („Wir werden verstärkt mit digitalen Medien arbeiten“), sowie ein hochmodern ausgestatteter naturwissenschaftlicher Bereich zeichnen die Schule aus. 

432 Schüler besuchen die Schule. Das Kollegium besteht aus 38 Lehrern, es gibt zwei feste Förderlehrkräfte. „Wir sind voll besetzt mit Lehrkräften. Das hat nicht jede Schule,“ sagt Leiß.

Von Peter von der Beck

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