Hönnequell-Schule Neuenrade: Das ist die neue Schulleiterin

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Schuldezernent Michael Okon-Gerling überreicht Eva Päckert die Bestellungsurkunde. Die 41-Jährige ist gestern zur Leiterin der Hönnequellschule ernannt worden. Auch Bürgermeister Antonius Wiesemann (3. v. l.), Vertreter des Kollegiums, sowie der Eltern- und Schülerschaft gratulierten.

Neuenrade – Die Zeit ohne Chefin ist vorbei: Eva Päckert heißt die neue Leiterin der Hönnequell-Schule in Neuenrade. Auf sie kommen spannende Zeiten zu.

Auch wenn Eva Päckert ein „Ritt auf der Rasierklinge“ erwartet – so nannte Michael Okon-Gerling, schulfachlicher Dezernent der Bezirksregierung Arnsberg, die Herausforderungen, die die neue Leiterin der Hönnequellschule zukünftig meistern muss – freut sie sich sehr auf ihre Aufgaben: „Ich weiß, dass ich nicht alleine bin. Ein riesiges und facettenreiches Team steht hinter mir“, stellte sie fest. 

Zeit der Vakanz gut überbrückt

Im Rahmen einer Feierstunde in der Schule überreichte Okon-Gerling der 41-Jährigen die offizielle Bestellungsurkunde. Nicht nur die neue Rektorin war sichtlich glücklich. „Für uns ist heute ein besonderer Tag“, unterstrich auch Bürgermeister Antonius Wiesemann. Die Stadt habe in ihrer Funktion als Schulträger sehr viel Energie in die Hönnequellschule investiert. „Es freut mich, dass die Schule jetzt ein neues Gesicht bekommt“, erklärte Wiesemann – und lobte in diesem Zusammenhang auch das „sehr gut funktionierende Team“, das die Schule während der Schulleiter-Vakanz geführt habe. 

"Nicht immer selbstverständliche Belastung“

Diesen Aspekt stellte auch Okon-Gerling heraus. Er bedankte sich bei Holger Bieda, Jörg Leiß, Marcus Lubienski und Eva Päckert, die eine „nicht immer selbstverständliche Belastung“ auf sich genommen hätten. Dem Kollegium gebühre ebenfalls ein großes Lob: Unter anderem beweise die sehr gute Abschlussquote an der Schule, dass in Neuenrade hervorragende Arbeit geleistet werde. Er appellierte an die neue Rektorin: „Achten sie gut auf Ihr Personal.“ 

Jetzt gelte es, neue Schwerpunkte zu setzen – ohne das Kollegium zu überlasten. Das sei gerade in der heutigen Zeit nicht immer einfach. „Vor Ihnen liegt ein langer und anstrengender Weg“, sagte der Dezernent und stellte fest: „Ein Leitungsamt auszufüllen ist sehr, sehr anspruchsvoll.“ Allerdings sprach er Eva Päckert diesbezüglich auch Mut zu: „Ich kenne Sie aus Gesprächen. Sie haben nachgewiesen, dass sie in höchstem Maß über die notwendigen Qualitäten verfügen.“ 

Schule als Lebensraum

Das unterstrich auch Sabine Klippert. Die Vorsitzende der Schulpflegschaft bescheinigte der neuen Rektorin „großes Engagement“. Sie erinnerte an das Leitbild der Schule, in dem es heißt: „Wir sind eine Schule, die sich als Lebensraum für Eltern, Lehrer und Schüler versteht.“ Klippert sicherte Eva Päckert die Unterstützung der Elternschaft zu: „Die Eltern möchten gerne weitere Beiträge leisten.“ 

Dass die neue Schulleiterin auch auf die Rückendeckung des Kollegiums zählen kann, unterstrich Denise Albrecht. „Vielfalt ist unsere Stärke“, erklärte die Lehrerin und bot der Rektorin an: „Lass uns die neuen Aufgaben gemeinsam angehen.“ 

Abteilungsleiter kommt

Die Neue an der Spitze des bisherigen Leitungsteams – das demnächst noch durch eine Abteilungsleitung ergänzt werden soll – griff den Gemeinschaftsgedanken gerne auf: „Ich habe von Anfang an gespürt, dass diese Schule allen Beteiligten sehr am Herzen liegt.“ Die Hönnequellschule sei innerhalb von kurzer Zeit sehr groß geworden. „Wir mussten erst wieder zueinander finden,“ bilanzierte Eva Päckert. Doch jetzt sei es an der Zeit, das Leitbild wieder als gemeinsame Stärke zu begreifen und intensiv zu verfolgen.

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