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Hönnequell-Schule: Versuche im digitalen Schülerlabor

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Von: Carla Witt

Englischlehrer Marc Stoman, Schulleiterin Eva Päckert und Chemie- und Biologielehrer Rudi Kraus stellen das digitale Schülerlabor der Hönnequell-Schule vor.
Englischlehrer Marc Stoman, Schulleiterin Eva Päckert und Chemie- und Biologielehrer Rudi Kraus stellen das digitale Schülerlabor der Hönnequell-Schule vor. © Witt, Carla

Trotz der Corona-Pandemie haben Grundschüler jetzt die Möglichkeit, die Hönnequell-Schule näher kennen zu lernen: Ab sofort sind sie im digitalen Schülerlabor willkommen.

Dort können sie sich, zunächst im naturwissenschaftlichen Bereich, in aller Ruhe umschauen – und selbst aktiv werden.

„Eigentlich war geplant, dass Grundschulen in unserem Schülerlabor Zeit anmieten können, um in diesem Trakt beispielsweise Versuche durchzuführen“, stellte Schulleiterin Eva Päckert die Grundidee vor. Doch mit dem Beginn der Corona-Pandemie musste diese Planung vorerst auf Eis gelegt werden.

Internet als Alternative

Die Alternative war auch in diesem Fall das Internet: Dort sollen insbesondere Drittklässler einen Blick hinter die Kulissen der Hönnequell-Schule werfen können. Zum Auftakt lädt Rudi Kraus, er unterrichtet Biologie und Chemie, die Mädchen und Jungen zum Bau eines Elektromagneten ein. „Ich habe gebaut und gefilmt“, erzählt Kraus lächelnd, und fügt hinzu: „Wir bauen das Angebot so langsam auf. Heute ist die neue Kamera gekommen, damit wird einiges einfacher.“

Interessierte Grundschüler – das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an die Mädchen und Jungen, die in Neuenrade oder Affeln die Grundschule besuchen – finden im digitalen Labor eine Versuchsanleitung, ein passendes Video und einen Arbeitsauftrag. „Wir orientieren uns am Grundschulniveau und freuen uns, wenn die Eltern die Versuche mit ihren Kindern zuhause gemeinsam durchführen“, unterstreicht Rudi Kraus.

Auch andere Fächer rücken in den Fokus

Doch die Grundschüler sollen nicht nur die Naturwissenschaften für sich entdecken, auch andere Fächer rücken nach und nach in den Fokus. Englischlehrer Marc Stoman erarbeitet mit den Fünftklässlern gerade einen Beitrag für die Online-Präsentation. „Sie schreiben kleine Texte, um sich selbst und die Schule vorzustellen.“ Davon profitiere die Hönnequell-Schule, die Grundschüler und ihre Eltern und die Fünftklässler selbst: „Sie merken, was sie mit dem bereits gelernten Englisch anfangen können und, dass sie verstanden werden.“ Die Pädagogen, die an der HQS Deutsch und Hauswirtschaft unterrichten, stünden ebenfalls in den digitalen Startlöchern, ergänzt Eva Päckert.

Ins digitale Schülerlabor kommen Interessierte über das Padlet, die digitale Pinnwand der Neuenrader Hönnequell-Schule. Dort können Grundschüler – gerne auch mit ihren Eltern – und Hilfe von Rudi Kraus einen Elektromagneten bauen. Auch ein Arbeitsauftrag ist dort hinterlegt.

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