64 Anmeldungen

Hönnequell-Schule schafft erneut die Dreizügigkeit

Die Hönnequell-Schule in Neuenrade. Mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Auch die Dörfer sind nun gut erreichbar.
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Die Hönnequell-Schule in Neuenrade. Mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Auch die Dörfer sind nun gut erreichbar.

Die Hönnequell-Schule weist für das kommende Schuljahr 64 Anmeldungen vor und kann somit wieder den neuen Jahrgang dreizügig laufen lassen. Das ist eine gute Nachricht in diesen Tagen.

Und erfahrungsgemäß stoßen bis zum eigentlichen Schulbeginn immer noch ein paar Kinder hinzu.

Doch die erste Aufschlüsselung der Zahlen zeigt Überraschendes. Denn ein gutes Drittel der neuen Fünftklässler kommt aus Werdohl: 21 Werdohler Kinder wollen an der Hönnequell-Schule länger gemeinsam lernen. 43 der neuen Fünftklässler kommen nun aus Neuenrade.

Nur wenige Schüler aus Neuenrade

Das ist eine Zahl, die sicher nicht nur den didaktischen Leiter Jörg Leiß etwas ratlos zurücklässt. „Die Schülerzahl aus Neuenrade ist recht enttäuschend. Vor allem, da es ein großer Jahrgang bei den Viertklässlern war.“ Rund 100 Kinder, so schätzt Leiß, seien es insgesamt gewesen. Aus den Neuenrader Ortsteilen seien nach einer ersten Sichtung kaum Kinder zur HQS gewechselt.

Das Ergebnis habe man im Schulleitungsteam kurz besprochen. Man hätte sich schon ein paar mehr Kinder gewünscht, sei aber zufrieden, dass die Schule die Dreizügigkeit des neuen Jahrgangs wieder erreicht habe, sagte Leiß. Bei einer ersten oberflächlichen Analyse habe sich ergeben, dass viele Geschwisterkinder wieder angemeldet wurden. Auch habe sich bei den Gesprächen vor allem mit Werdohler Eltern gezeigt, dass die sich ausführlich über die Schule informiert hätten. Als noch Schulführungen erlaubt gewesen seien, hätten sich alle über die gute Ausstattung der Schule ausgelassen. Auch das Konzept, längeres gemeinsames Lernen und die besondere Berücksichtigung des Entwicklungsstandes des Kindes, habe die Werdohler überzeugt, sagte Leiß.

Analyse der Zahlen geplant

Schulleiterin Eva Päckert (im Homeoffice) zeigte sich froh, dass die Schule unter diesen erschwerten Bedingungen die Dreizügigkeit erreicht habe. „Ich bin jetzt froh, dass es ist, wie es ist. Jetzt können wir erst einmal durchschnaufen.“ Eine tiefer gehende Analyse der Anmeldezahlen könne erst in den nächsten Tagen erfolgen.

Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) freute sich ebenfalls über die erreichte Dreizügigkeit: „Das zeigt, dass die Schule nach wie vor eine hohe Akzeptanz hat.“ Das sei sein erster Gedanke gewesen. Dass wohl wenige Schüler aus den Ortsteilen an der Hönnequell-Schule angemeldet wurden, kommentierte der Bürgermeister nicht. Auch er ließ durchblicken, dass man die Aufschlüsselung der Anmeldezahlen demnächst in Ruhe vornehmen solle. Wiesemann sagte klar und deutlich: „Wir setzen alles daran, die Schule weiter zu unterstützen.“

Busverbindung verbessert

Zum Hintergrund: Insbesondere um die Schüler der Ortsteile hatte man sich bemüht. Die Busverbindung wurde verbessert und die Wartezeiten damit drastisch reduziert.

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