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Hönnequell-Schule: Lange Liste an Investitionen

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Von: Peter von der Beck

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Die Flachdachkonstruktion dieses Gebäudeteils soll ebenfalls ein Bogendach bekommen.
Die Flachdachkonstruktion dieses Gebäudeteils soll ebenfalls ein Bogendach bekommen. © Peter von der Beck

Die Stadt Neuenrade als Schulträger hat ihre weiterführende Schule immer im Blick. Der Schulkomplex an der Niederheide mit seinen Turnhallen und Umlagen bleibt aber auch eine stetige Kostenmaschine.

Zumindest gibt es immer mal wieder etwas zu reparieren oder es gilt, das Gebäude modernen Erfordernissen anzupassen. Hinzu kommen die schultypischen Bedürfnisse. Das reicht von der Verstärkung der Wände für die internetfähigen Tafeln über Möblierung bis hin zur Fassade oder Ameisen-Bekämpfung.

Auch in diesem Jahr wird reichlich in die Hönnequell-Schule (HQS) investiert. Das ist nicht nur die Umlage und die neue Schulhofgestaltung für gut eine halbe Million Euro, die noch separat vorgestellt werden soll, sondern auch eine ganze Reihe weiterer baulicher Maßnahmen nebst Ausstattung.

Lampen werden ausgetauscht

Dabei schlägt allein der Austausch der „T8-Leuchten“ mit gut 8000 Euro zu Buche. Wie Ingenieurin Brigitte Neuhaus von der Stadt Neuenrade erläuterte, geht es dabei um den Ersatz dieser Lampen und Leuchtmittel, welche gar nicht mehr hergestellt werde. Insbesondere in einigen Fluren und Kellerbereichen hängen noch die alten Schätzchen, welche durch moderne LED-Leuchten ersetzt werden sollen.

30 000 Euro stehen für den Einbau eines Fensters im Musikraum auf dem Plan. Neuhaus musste diesen Posten auf dieses Jahr verschieben, weil sie nach der Ausschreibung kein Angebot zurückgekriegt habe. Der Einbau sei knifflig und erfordere Maßarbeit. Zudem sei da noch „die Vorhangfassade“ zu berücksichtigen, welche mal „gut eine Tonne“ wiegen könne.

Hier soll das Fenster für den Musikraum hin. „Probebohrungen“ wurden schon vorgenommen.
Hier soll das Fenster für den Musikraum hin. „Probebohrungen“ wurden schon vorgenommen. © von der Beck, Peter

Auch im Informatikraum tut sich was

Dann steht noch die „Erneuerung der Bodenbeleuchtung und Decken des Informatikraums“ für 17 000 Euro auf der Liste. Wenn die Sache mit den Fenstern geregelt ist, kommt eben auch dieser Bereich an die Reihe. Weitere 10 000 Euro sind für Arbeiten an der Fassade vorgesehen. Hier müssen die Fugen erneuert werden. Auch für die beiden Hausmeister wird es in diesem Jahr noch ungemütlich: Denn im Hausmeisterbüro wird die Unterverteilung erneuert. 9000 Euro kostet das die Stadt.

Auch an die Aula müssen Handwerker ran. Dort muss die RWA-Anlage – die sogenannte Rauch- und Wärmeabzugsanlage – erneuert werden. 10 000 Euro kostet das. Bei dieser Geldausgabe für die Aula bleibt es nicht: 35 000 Euro stehen für Flucht- und Rettungswege auf der Agenda. Hier gehe es um den Austausch von Fensterelementen, sagte die Ingenieurin.

Ein neues Dach soll her

In Sachen Hochbau tut sich ebenfalls etwas: Über der ehemaligen Kita – der Gebäudeteil, der inzwischen wieder von der Schule genutzt wird und an den ehemaligen Aldi-Parkplatz angrenzt – soll ebenfalls ein Bogendach entstehen. „Das ist eine Supererfindung. Sie sind freigespannt und belasten die Deckenkonstruktion nicht“, sagte Ingenieurin Neuhaus. Seitdem man diese Dachelemente habe, sei der Ärger mit Undichtigkeiten drastisch zurückgegangen. Auch über dem Lehrerzimmer möchte die Stadt diese Bogendächer haben. Allein 25 000 Euro Planungskosten wurden dafür eingeplant.

Geld nimmt die Stadt auch für das Innenleben der Gemeinschaftsschule in die Hand: Es gibt neue Möbel für zwei Klassenzimmer für insgesamt 30 000 Euro. Neue Sitzmöbel soll auch der Eingangsbereich bekommen, wofür die Stadt 7000 Euro eingeplant hat. Und da der Informatikraum neu gemacht wird, gibts neue Tische für 5000 Euro. Ob all die Maßnahmen realisiert werden können, konnte Neuhaus wegen der Situation in der Baubranche nicht versprechen.

Weitere digitale Tafeln

Auch bei der EDV-Ausstattung der HQS tut sich wieder etwas: Noch einmal 30 000 Euro sind für digitale Tafeln, knapp 20 000 Euro für iPads und 3500 Euro für zusätzliche PCs im Computerraum vorgesehen. Dafür gibt es Geld aus dem Digitalpakt in Höhe von 36 000 Euro.

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