Mit dem Bus zu den Dörfern

Hönnequell-Schule: Endlich bessere Anbindung

Stellten die neue Busanbindung vor: (von links) Monika Arens, Celina Wahrburg, Eva Päckert, Bürgermeister Antonius Wiesemann und Ira Valsamidou.
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Stellten die neue Busanbindung vor: (von links) Monika Arens, Celina Wahrburg, Eva Päckert, Bürgermeister Antonius Wiesemann und Ira Valsamidou.

Gute Nachrichten für die Schüler der Hönnequell-Schule (HQS) in Neuenrade, welche aus den Ortsteilen kommen. Denn der Stadt Neuenrade ist es gelungen, mit der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) eine Vereinbarung zu treffen.

Die Schüler können ab 1. Februar nun direkt nach der achten Stunde ab 15.25 Uhr in den MVG-Bus steigen. Um 15.35 Uhr startet der Bus in Richtung Küntrop, Affeln, Altenaffeln, Blintrop. Zudem ist es ein Exklusivbus nur für die Schüler der HQS.

Das ist ein besonderer Vorteil, weil die bislang schlechte Busanbindung für manche Eltern ein Argument war, ihre Kinder in anderen weiterführenden Schulen der Region anzumelden.

Bislang immer lange Wartezeiten

Bislang mussten die HQS-Schüler nach der achten Stunde immer eine halbe Stunde warten, um per Bus zurück in die Dörfer zu kommen. Das ist mit der neuen Busanbindung nun Geschichte – und damit vielleicht auch ein Großteil des Abholverkehrs an der Schule. „Die Eltern müssen ihre Kinder künftig nicht mehr am Nachmittag abholen, um ihnen unnötige Wartezeit zu ersparen“, sagte Monika Arens von der Stadt als zuständigem Schulträger. So werde das große Verkehrsaufkommen nach Schulschluss sicher erheblich reduziert.

Die mit der MVG ausgearbeitete Lösung präsentierten in dieser Woche Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU), Schulleiterin Eva Päckert, Bereichsleiterin und Juristin Ira Valsamidou, Monika Arens und die städtische Auszubildende Celina Wahrburg. Sie unterstrichen unisono die Bedeutung dieser Vereinbarung. Denn die Verantwortlichen hoffen nun auf steigende Anmeldezahlen.

Verbesserte Anbindung „absolut entscheidend“

Schulleiterin Päckert sagte: „Wegen der bisher schlechten Anbindung von Affeln argumentierten die Eltern, dass man schneller in Plettenberg als in Neuenrade sei. Die verbesserte Anbindung ist daher für uns absolut entscheidend.“ Zudem merkte die Schulleiterin an, dass für die Eltern bei der Busanbindung auch der Sicherheitsaspekt wichtig sei: „Gerade beim Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule.“ Bürgermeister Wiesemann versprach zudem, dass man im nächsten Schritt noch an der Verbesserung der Strecke arbeiten werde.

Die MVG und die Hönnequell-Schule – das ist eine besondere Geschichte. Denn seit etlichen Jahren hatte die Verwaltung versucht, dieses Problem zu lösen. Jetzt endlich hat es geklappt. Den Sinneswandel erklärten Bürgermeister und Bereichsleiterin mit „intensiven Gesprächen“. Man habe „sehr deutlich“ gemacht, dass eine Lösung her müsse. Ansonsten werde man eben nach einer anderen Lösung suchen – ohne die MVG, gaben die Stadtverantwortlichen inhaltliche Einblicke in die Gespräche. „Seitens der MVG war man dann lösungsorientiert und kommunikativ, sagte Valsamidou.

Buslinie über den Kohlberg

Schulleiterin Eva Päckert merkte noch an, dass sich die Schullandschaft verändert habe – und damit auch die Anforderungen an die Rahmenbedingungen. Die HQS habe sich etabliert. Zudem steige das Interesse von außerhalb. Insbesondere aus Dahle und Evingsen gebe es verstärkt Anfragen. Deshalb werde man auch zum wiederholten Male die Buslinie über den Kohlberg anfragen, welche die Erfordernisse von HQS (400 Schüler) und Waldorfschule (300 Schüler) berücksichtige, aber auch die Anbindung der Neuenrader Fahrschüler an das Burggymnasium Altena wesentlich verbessere.

Eva Päckert jedenfalls hofft nun auf mehr Anmeldungen aus den Dörfern. Der offizielle Anmeldezeitraum der Hönnequell-Schule für das nächste Schuljahr ist vom 17. bis 19. Februar. Eltern, die ihre Kinder an der HQS anmelden wollen, müssen sich vorher unter der Rufnummer 02392/5022770 telefonisch im Sekretariat melden, um einen Anmeldetermin zu vereinbaren.

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