Sponsorenlauf Hönnequell-Schule: Großspielgerät für Schulhof mitfinanzieren

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Einige jüngere Schüler der Hönnequell-Schule waren besonders engagiert beim Laufen

Neuenrade - Strahlender Sonnenschein, meist motivierte Schüler und Schülerinnen und engagierte Lehrer: Beste Voraussetzungen, um möglichst viel Spendengelder für die Hönnequell-Schule zu erlaufen.

So herrschte gestern Vormittag Hochbetrieb im und rund ums Waldstadion. Auch etliche Eltern, Großeltern und Anverwandte waren gekommen. Schließlich hatten die Schüler beim Sponsorenlauf um Spendengeld pro Kilometer gebeten.

Dabei legten sich gerade die Jüngeren aus den fünften Klassen mächtig ins Zeug. Auch Abteilungsleiter und Schulleitung der Hönnequell-Schule – Holger Bieda, Jörg Leiß, Eva Päckert, Marc Lubienski – liefen mit gutem Beispiel voran.

Der Schulträger, die Stadt Neuenrade, war vertreten – als Zuschauer. Doch Dierk Rademacher kaufte sich und den Bürgermeister mit einer „Ausgleichszahlung“ (Rademacher) von je 20 Euro frei.

Sponsorenlauf der Hönnequell-Schule

Wer nicht mehr laufen konnte, der hatte Gelegenheit im Stadion Fußball zu spielen, beim Dosenwerfen oder Eierlaufen mitzumachen. Etliche Schülerinnen und Schüler nutzten aber die Gelegenheit im Schatten oder wahlweise in der Sonne zu chillen.

Wer Hunger hatte, konnte sich eins der frisch zubereiteten Brötchen der Schülerverwaltung gönnen, die Elvira, Marlon, Tibor, Melina und Delia zubereitet hatten. Die SV hatte zudem die laufenden Schüler mit Wasser versorgt.

Bei dem Sponsorenlauf der Hönnequell-Schule geht es durchaus um etwas. Mit dem erlaufenen Geld soll ein spezielles Projekt unterstützt werden. Auf dem Schulhof soll nämlich ein Großspielgerät aufgestellt werden – das hätten sich die Schüler gewünscht. Wie die Mitglieder der Arbeitsgruppe Schulhofgestaltung (unter anderem besetzt mit Stadt-Vertretern, Lehrern und Fördervereinsvorstand) Janosch Eckert und Birgit Miklis, erläuterten, soll das Spielgerät zwischen 40 000 und 50 000 Euro kosten.

Das Großgerät soll möglichst im Rahmen eines Leader-Projektes der EU finanziert werden, weil eben nicht nur Schüler, sondern auch andere Nutzer von dem Projekt profitieren würden. Die Hälfte der Kosten, also 20 000 bis 25 000 Euro müssten allerdings die Mitinitiatoren aufbringen. Erst wenn das gelinge, würde die EU auch ihren Obolus dazu beitragen.

Von Peter von der Beck

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