Hönnequell-Schule erhält den Innogy-Klimaschutzpreis

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In der Klasse 6.3 überreichte Bürgermeister Antonius Wiesemann die Urkunde.

Neuenrade - Innogy verleiht der Hönnequell-Schule den Klimaschutzpreis 2017. Damit verbunden ist ein Geldbetrag in Höhe von 1000 Euro. Gestern überreichte Bürgermeister Antonius Wiesemann im Beisein von Innogy-Vertreter Klaus Mußhoff , Hauptamtsleiter Dierk Rademacher und Fördervereinsvertreterin Bettina Bültmann-Verse und dem Schulleiterteam die Urkunde.

 Die Schule erhält den Preis für ihr Engagement in Sachen Umweltschutz. Jörg Leiß und Holger Bieda, Schulleitung, freuten sich vor allem für die Schüler der Schule, die durch ihr Engagement den größten Beitrag dazu geleistet hätten. Stellvertretend für alle Schüler wurde der Preis in der Klasse 6.3 übergeben. Dort sitzt auch Luka Kiersebauer, der allein 700 Euro bei einem Sponsorenlauf geholt hat. Das von allen Schülern erlaufenen Geld (10 000 Euro) diente auch Schulprojekten wie dem grünen Klassenzimmer.

Die Schule erhielt den Preis vor allem, weil sich die Schüler für die Umwelt einsetzen. So sammeln die Schüler jedes Jahr Müll in diversen städtische Bereichen ein und kümmern sich so um eine saubere Umwelt. Auch die Wald-AG zählt zum Umweltengagement der Schule. Einmal pro Woche machen sich die Schüler der AG auf den Weg in die Neuenrader Waldschule, graben die größten Bäumchen aus, um sie dann im Schulwald wieder einzupflanzen. In der Waldschule werden unterschiedliche Baumarten wie Ahorne, Lärchen, Fichten und Buchen hochgezogen, bis sie dann eben umgesetzt werden. Abgerundet wird das ganze dann natürlich mit dem theoretischen Unterricht zu den diversen Baumarten. Die grüne Schulumfeld-Gestaltung gehört ebenfalls zu dem Naturschutzprojekt. Eine Planungsgruppe, besetzt mit Schülern, Eltern, städtischen Vertretern, Förderverein, hatte sich mit dem Thema befasst.

Im Zuge der dabei ersonnen Projekte wurden Spielgeräte für die Pausen angeschafft, Platanen auf dem Schulhof gepflanzt, die im Sommer als Schattenspender und eingefasst mit Steinen als Sitzgelegenheiten dienen. Größtes Umweltprojekt war allerdings das Klassenzimmer im Grünen. Dabei handelt es sich um ein gepflastertes Halbrund mit Steintribüne, die einer großen Klasse Platz bietet. Abgegrenzt wird das grüne Klassenzimmer mit einer Hecke, die im Sommer gepflanzt wurde. Hier ist Unterricht im Freien möglich. Die Schüler nutzen den Bereich in den Pausen aber auch gerne zum Chillen.

Klaus Mußhoff, Innogy-Vertreter, zeigte sich angetan von dem Engagement in Neunerade. Davon lebe auch so ein Preis. Ohne die Bereitschaft, sich für etwas einzusetzen, würde so etwas wie der Klimaschutzpreis nicht funktionieren. Der Rat der Stadt hatte sich in nicht-öffentlicher Sitzung einstimmig für die Hönnequell-Schule entschieden. Innogy lobt den Preis aus, der Rat entscheidet. Eine weitere Bewerbung für den Innogy-Preis hatte übrigens ebenfalls vorgelegen.

Von Peter von der Beck

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