Vertrag mit Gertrud-Bäumer-Berufskolleg / „Nun breites und gesichertes Angebot“

Hönnequell-Schule: Eine weitere Kooperation

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Jörg Leiß, Holger Bieda, Dierk Rademacher, Stephanie Sperlich und Uwe Benninghaus bei der Vertragsunterzeichnung in der Hönnequell-Schule.

Neuenrade - Das Portfolio ist wohl komplett. Viel mehr Kooperation zumindest in schulischer Hinsicht geht nicht: Die inzwischen schon mehrere Jahre währende Verbindung mit dem Burggymnasium Altena, die Kooperation mit dem Berufskolleg Technik in Lüdenscheid und nun auch noch die Kooperation mit dem Gertrud-Bäumer-Berufskolleg Lüdenscheid/Plettenberg.

Kein Zweifel: die Hönnequell -Schule ist breit aufgestellt und bietet den Schülern eine schöne Bandbreite bei Entwicklung der beruflichen Perspektive. Durch die Kooperationen werden Platzkontingente gesichert, eine enge Zusammenarbeit soll für die Schüler problemlose Übergänge schaffen. 

Gestern wurde unterschrieben: Jörg Leiß, und Holger Bieda für die Hönnequell-Schule und Stephanie Sperlich (Stellvertretende Leiterin des Bäumer-Berufskollegs) und Uwe Benninghaus (Leiter der Plettenberger Dependance) signierten den Vertrag. Mit der Anbindung an das BGA kann der klassische, gymnasiale Weg beschritten werden, die technische Orientierung wird mit dem Berufskolleg Technik abgedeckt und nun kommen durch die Kooperation mit dem Gertrud-Bäumer-Berufskolleg eben noch die Bereiche Erziehung, Soziales und Gesundheit hinzu. Erzieher-Klassen und Gesundheitsklassen werden hier gebildet, mit der Möglichkeit Abitur zu machen. 

Dierk Rademacher, Hauptamtsleiter der Stadt Neuenrade, unter anderem mit dem Ressort Schule, sagte, dass damit sozusagen ein abschließender Mosaikstein eingesetzt werden könne. Auch im Wettbewerb der Schulen kann sich die Hönnequell-Schule Neuenrade wohl nun gut positionieren. 

Leiß: „Wir haben nun ein recht breites und vor allem gesichertes Angebot.“ Mit dem Gertrud-Bäumer-Berufskolleg soll der Kooperationsvertrag später noch mit Leben gefüllt werden. Fest steht, dass es einen regelmäßigen Austausch der Schulleitungen, gegenseitige Info-Veranstaltungen sowie Plätze des Jahrgangs Zehn für die Teilnahme am Probeunterricht gibt.

Leiß betonte, dass die Zusammenarbeit natürlich weiter entwickelt werde. Derzeit gebe es ja noch keine konkreten Projekte. Der Kontakt zwischen den beiden Schulen wurde anfangs über das Kollegium vermittelt. Am Ende des vergangen Schuljahres habe man dann erstmals zusammengesessen, nur ein knappes halbes Jahr später wurden nun die Verträge unterschrieben. 

Dass die Zahl der Schüler kontinuierlich zurückgeht und dass sich der Jugendarbeitsmarkt verändert, bestätigen die beiden Vertreter der Lüdenscheider/Plettenberger Berufsfachschule. So hätten sich die Interessen der Schüler verändert; so vermindere sich der Bereich Hauswirtschaft, dafür wachse der Bereich Erziehung. Zudem würden die Schüler wohl genauer auf die Zukunftsaussichten einzelner Bereiche schauen, erläuterte Stephanie Sperlich.

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