Hönnequell-Schule: Appetit auf Mathematik

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Der Wettbewerb soll Freude an Mathe wecken.

Neuenrade - Es ist ein Wettbewerb und ein Angebot das dazu dienen soll, bei den Kindern die Freude an der Mathematik zu wecken. Gut 70 Schülerinnen und Schüler der HönnequellSchule beteiligten sich freiwillig an diesem Wettbewerb.

 Bereits in den Vorjahren hatten Schülerinnen und Schüler der Hönnequell-Schule auch schon an dem Wettbewerb teilgenommen. Am 15. März war es wieder soweit und hunderttausende Schüler („im Vorjahr waren es 900 000“) nahmen wieder an dem Wettbewerb teil. Die Jahrgangsstufen fünf und sechs, sieben und acht, sowie neun und zehn werden dabei immer in je einer Altersstufe zusammengefasst.

Wie Bernhard Kuhlmann, Lehrer für Mathe und Physik an der Hönnequell-Schule erläuterte, gehe es bei den Aufgaben nicht um das sture Abarbeiten von Formeln in Rechenaufgaben. Vielmehr werden „im weitesten Sinne logische Knobelaufgaben gestellt, die den Kindern und Jugendlichen Freude bereiten sollen. Natürlich gehe es bei diesen Aufgaben um Mathematik, da müssten die Kinder und Jugendlichen auch rechnen. Je nach Alter mussten die Kinder innerhalb von zwei Schulstunden zwischen 24 und 30 Aufgaben lösen.

Mit einem Anteil von mehr als 50 Schülerinnen und Schülern seien vor allem die Fünft- und Sechstklässler stark vertreten gewesen. Klasse sieben und acht folgten mit 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, der Rest komme eben aus der neunten und zehnten Klasse. Kuhlmann erklärte, dass ab Freitag die Lösungen online verfügbar seien. Er übertrage die Ergebnisse, die dann von dem Verein Känguru zentral ausgewertet würden. So erhielten die Teilnehmer eine Rückmeldung und würden so erfahren, ob sie ein Händchen für Mathematik hätten. Zudem werde jeder Teilnehmer ein kleines Giveaway – ein mathematisches Spielzeug – bekommen.

 Kuhlmann hält diesen freiwilligen Wettbewerb für eine gute Maßnahme, um den Kindern den Zugang zur Mathematik zu erleichtern. Auf Nachfrage sagte Kuhlmann, dass Mathematik im Gegensatz zu früher schon mehr anwenderorientiert vermittelt werde. Es gebe in den Klausuren immer Aufgaben aus dem Leben.

Der Känguru-Wettbewerb wird zentral durch den gemeinnützigen Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V., der seinen Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin hat, vorbereitet und ausgewertet. Der Wettbewerb ist international, 70 Länder nehmen teil.

Von Peter von der Beck

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