Die Hitten bekommen „Streicheleinheiten“

Die Hitten sind nur zwischengelagert . - Foto: Schnücker

NEUENRADE - Die Frage nach dem Verbleib der Neuenrader Hitten, die als Bronzemodell vor der DRK-Begegnungsstätte jahrelang ihr Dasein fristeten und zur vertrauten Optik beigetragen haben, kann beantwortet werden: Sie erfreuen sich „bester Gesundheit“ und liegen unbeschadet in der Begegnungsstätte.

Im Rahmen der im Juni diesen Jahres durchgeführten 72-Stunden-Aktion der Neuenrader Pfadfinder und der anstehenden Neugestaltung des kleinen Platzes Am Stadtgarten mussten auch die Hitten ihren Standort verlassen. Aber wohin mit den schwerwiegenden Modellen, die in der Neuenrader Geschichte immer eine bedeutende Rolle gespielt haben?

Die „Asylfrage“ – so weiß Maria Brock von der DRK-Begegnungsstätte augenzwinkernd zu erzählen – wurde schnell geklärt. Die Schwergewichte, die von zarter Frauenhand nicht bewegt werden können, wurden bis auf weiteres mit vereinten Kräften und männlichem Muskelspiel in die Abstellkammer der DRK-Stätte verfrachtet. Sie werden dann wieder ans Tageslicht kommen und den neuen Platz Am Stadtgarten verschönern, wenn alle Restarbeiten abgeschlossen sind.

Aber bis zu diesem Zeit erfreuen sie sich bester Pflege und erhalten „tagsüber viele Streicheleinheiten“ schmunzelt Maria Brockhagen.

Um die Jahrhundertwende wurde die Ziege von vielen Neuenradern als eine Art Haustier gehalten, der Volksmund gab ihr die Bezeichnung „Hitte“, so die Geschichte . - us

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