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Hier legen die Kunden Geld für ihre Einkäufe selber in die Kasse

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Von: Michael Koll

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Frank Voß ist nicht nur Ortsvorsteher von Altenaffeln, sondern auch einer der Betreiber des Dorflädchens.
Frank Voß ist nicht nur Ortsvorsteher von Altenaffeln, sondern auch einer der Betreiber des Dorflädchens. © Michael Koll

Kaum zehn Monate alt ist das „Altenaffelner Dorflädchen“ auf dem Generationenpunkt genannten Dorfplatz an der Grundschule. Doch das Alternativkonzept zum im Dorf fehlenden Discounter ist bereits ein voller Erfolg.

Altenaffeln ‒ „Mittlerweile können wir sogar Preise wie im Supermarkt anbieten“, sagt Frank Voß, der nicht nur Ortsvorsteher ist, sondern neben Christian Fischer auch einer der beiden Betreiber des Lädchens.

Stolz blickt Voß zurück auf die Anfangszeit, die durch die Covid19-Pandemie nicht gerade einfach gewesen sei. „Wir hatten aber nie einen Engpass beim Mehl“, betont der Christdemokrat. Und mittlerweile ist das Angebot des Dorfladens rund: „Wir bieten alle Dinge des täglichen Bedarfs an, auch Drogerieartikel. Und aktuell Gemüse aus dem Schulgarten, der vom Altenaffelner Zirkel erbaut wurde und bewirtschaftet wird“.

Zucchini, Gurken und Kohlrabi liegen für die Abholer bereit, die alle den Kaufpreis eigenständig in die „freie Kasse“, wie Voß es nennt, legen. „Da vertrauen wir einander und das funktioniert bisher auch super“, freut sich der Ortsvorsteher. Weiter erklärt er, „dass wir momentan auch samstags Bestellungen für frische Brötchen und Brot annehmen, welches dann Sonntagmorgens hier zur Abholung bereit liegt“. Das Altenaffelner Dorflädchen ist montags bis freitags von 13.45 bis 20 Uhr, samstags von 7.30 bis 20 Uhr und sonntags von 10 bis 20 Uhr zugänglich.

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