Hauptschule: FWG sieht „einmalige Chance“

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Die FWG fordert in einem Antrag, die Gertrudenschule an der Niederheide umzuwandeln.

NEUENRADE ▪ Die Sicherung des Schulstandorts Neuenrade war ein Hauptthema für die Freie Wählergemeindschaft (FWG) bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend (SV berichtete). Für die nächste Sitzung des Schulausschusses des Stadtrates verabschiedeten die Freien Wähler einen Antrag auf Umwandlung der Gertrudenschule in eine integrierte weiterführende Schule.

Bei dieser Schulform sollen neben einem Haupt- auch ein Realschulabschluss und das Abitur möglich sein. Die FWG regt zudem an, das schulische Angebot durch AGs und Förderunterricht zu erweitern, intensiver mit der heimischen Wirtschaft, Einzelhändlern und Dienstleistern zusammenzuarbeiten sowie auf einen Ganztagesbetrieb umzustellen.

Kooperation mit Realschule Balve

Außerdem schlägt die Wählergemeinschaft eine Kooperation mit der Realschule Balve im Bereich eines Schülerbetreuuungsmodells vor. Eine Kostensenkung verspricht sie sich davon, dass die Gertrudenschule gemeinsam mit einer Schule umliegender Städte geführt werden könnte.

Wechsel in der NRW-Schulpolitik

Die Freien Wähler sehen in einem voraussichtlichen Schulpolitikwechsel in NRW eine einmalige Chance für den Schulstandort Neuenrade. Weiterhin begründet die FWG ihren Antrag so: Die Gertrudenschule werde wieder mehrzügig. Es entstehe die Möglichkeit, an einer städtischen Schule in Neuenrade das Abitur zu machen. Tägliche Busfahrten für viele Kinder entfielen. Nach einer Umwandlung könne die Schule mit einem neuen Image durchstarten und dazu beitragen, die Hönnestadt für Familien mit Kindern attraktiv zu machen. ▪ pia

Online: http://www.fwg-neuenrade.de/

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