Harmonie der Blütenpracht

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Das große Bassin mit Meerjungfrau und Wasserspiel ist der Blickfang in Heidemarie Klingers Garten. Auf 300 Quadratmetern hat sich die Affelnerin eine wahre Idylle geschaffen. ▪

NEUENRADE ▪ Gartenliebhaber werden am Sonntag auf ihre Kosten kommen, wenn das Projekt „Offene Gärten im Ruhrbogen“ an den Start geht. Dann empfängt auch Heidemarie Klinger Naturliebhaber in ihrem 300 Quadratmeter großen Erlebnisgarten Auf dem Felde 5 in Affeln.

Vor etwa 15 Jahren zog Heidemarie Klinger in den Neuenrader Orsteil und schuf sich im Laufe der Jahre eine wahre Garten-Oase. Außer ein paar Obstbäumen, die bereits auf dem Grundstück wuchsen, hat die ambitionierte Hobby-Gärtnerin das Gelände komplett verändert. Ein wahrer Blickfang ist das große Wasserbecken mit einer Meerjungfrau – beruhigend plätschert das Wasser aus kleinen Fontänen herab in das Bassin und schafft eine entspannende Geräuschkulisse, in der sich der Anblick auf eine bunte Blumenpracht genießen lässt. „Irgendetwas blüht immer“, erzählt Heidemarie Klinger. Wenn die ersten Frühlingsblumen verblüht sind, sprießen schon die englischen Rosen und Bauernrosen in zartem Rosa, die Hortensien und Rhododendren setzen mit weiß, lila und pink farbliche Akzente.

Neben dem üppigen Kräutergarten, der keine Wünsche nach Gewürzen offen lässt, erstreckt sich Heidemarie Klingers Gemüsegarten. Kartoffeln, Erbsen, Salat, Zwiebeln, Kohlrabi und Möhren wachsen einträchtig nebeneinander. Bohnen, Rosenkohl, Rotebeete komplettieren ihre heimische Gemüsetheke. Im Gewächshaus recken sich Tomaten, Gurken und Paprika der Sonne entgegen. Der Einkauf auf dem Wochen- oder im Supermarkt fällt jedenfalls während der Sommermonate für Heidemarie Klinger aus. Chemie hält sie von ihrem Gemüse und ihren Blumen fern – vielmehr setzt Heidemarie Klinger auf die natürlichen „Feinde“ der Schädlinge. „Die Meisen kümmern sich prima um die Rosen“, nennt sie ein Beispiel.

Heidemarie Klinger lebt in einer natürlich gewachsenen Idylle. „In den Urlaub brauche ich nicht mehr zu fahren“, sagt die einstige Weltenbummlerin, die schon die entferntesten Gegenden der Erde bereist hat. In einer Ecke ihres Gartens hat sie sich ihr eigenes, kleines Südsee-Paradies geschaffen: Sand, Liegestühle, Strohsonnenschirm und eine Palme laden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. „Das Schönste ist, die Füße in den Sand zu stecken“, verrät sie und bezeichnet ihren Garten gerne als ihr zweites Wohnzimmer.

Zum Auftakt der „Offenen Gärten im Ruhrbogen“ lädt für Sonntag auch Siegfried Dickel (Felstraße 37, Neuernade) Interessierte in seinen 800 Quadratmeter großen naturnahen Nutzgarten ein.

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