Wohltätige Aktion

Friseurinnen schneiden Haare und spenden die Einnahmen

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Christel Greis freute sich über den neuen Haarschnitt, den ihr Friseurin Gudrun Frank verpasst hatte.

Neuenrade - Den ganzen Montag haben Friseurin Gudrun Frank und ihre Kolleginnen Haare geschnitten. Die Einnahmen werden sie aber nicht behalten: Diese gehen an ein Hospiz in Arnsberg.

„Dass wir so erfolgreich sein würden, hätte ich nicht erwartet“, sagte Gudrun Frank nach dem Ende der Veranstaltung. 850 Euro haben sich die Besucher im Philipp-Neri-Haus den Service insgesamt kosten lassen. Gudrun Frank wird diesen Beitrag, auf 900 Euro aufgerundet, in der kommenden Woche an das Hospiz Raphael übergeben.

„Ich selbst habe über den Tag verteilt 14 Menschen einen neuen Haarschnitt verpasst“, erklärte Gudrun Frank. Ihre Kolleginnen Yvonne Wiesemann-Maul und Alexandra Hesmer haben sie abwechselnd unterstützt.

Nicht nur Kunden der drei Friseurinnen hatten sich auf den Weg ins Philipp-Neri-Haus gemacht. Einige wollten sich noch nicht einmal die Haare schneiden lassen. Das war nicht schlimm, denn viele weitere Helfer sorgten für ein Rahmenprogramm.

Fußmassagen und fair gehandelte Produkte

Am Nachmittag kam Beatrix Iffland, um Interessierten durch eine Fußmassage eine kleine Entspannung im Alltag zu verschaffen. Iffland bietet mobile medizinische Fußpflege an. Als Gudrun Frank sie angesprochen hat, habe sie nicht lange gezögert: „Das ist einfach eine sinnvolle Aktion“, findet Beatrix Iffland.

Im Eingangsbereich hatte der Arbeitskreis Dritte Welt einen Stand aufgebaut, an dem die Besucher allerlei fair gehandelte Produkte erstehen konnten: Von Keksen über Schokolade bis hin zu Honig dürfte für jeden etwas dabei gewesen sein.

Die Kunden sorgten für den Kuchen

„Das ist nur ein kleiner Teil unseres Sortiments, das wir im Weltladen anbieten“, erklärte die Vorsitzende des Arbeitskreises, Sylvia Rohe.

Auch Rohe zeigte sich überrascht von der großen Resonanz. Natürlich durfte auch der Kaffee aus fairem Anbau nicht fehlen. Den gab es am Montag nicht nur abgepackt, sondern auch direkt zum Trinken. Dazu hatten Kunden von Gudrun Frank für eine große Auswahl an Kuchen gesorgt.

Große Freude über das Ergebnis

Gerade darüber habe sich Gudrun Frank besonders gefreut: Dass so viele dabei geholfen haben, die Aktion auf die Beine zu stellen und neben dem improvisierten Friseursalon einen Ort der Begegnung zu schaffen.

Am Abend, erzählte Gudrun Frank später, habe sie mit einigen der Helfer die Spendenbox bei einem Glas Sekt geöffnet. „Da hatten wir wirklich Gänsehaut“, gesteht die Friseurin. Umso größer sei die Freude über den unerwartet hohen Betrag gewesen.

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