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Gute Anmeldezahlen: Hönnequell-Schule wird wieder dreizügig

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Von: Peter von der Beck

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Die Hönnequell-Schule hat sich inzwischen einen guten Namen erarbeitet. Zumindest zieht sie auch Schüler aus anderen Städten an.
Die Hönnequell-Schule hat sich inzwischen einen guten Namen erarbeitet. Zumindest zieht sie auch Schüler aus anderen Städten an. © von der Beck, Peter

Gute Nachrichten für die Hönnequell-Schule (HQS). Es gibt genug Anmeldungen, um auch mit dem neuen Jahrgang wieder drei 5. Klassen bilden zu können.

Das bestätigte am Freitagmittag Schulleiterin Eva Päckert. Wie viele Schüler sich exakt angemeldet haben, konnte Päckert allerdings nicht sagen, denn die Anmeldefristen wurden bis Mittwoch, 23. Februar, verlängert. Daten wie Übergangsquote aus der Grundschule und Einpendler liegen daher noch nicht vor. Die Prognose des Trägers liegt aber bei 61 Anmeldungen.

„Eltern haben sich wegen Corona abgemeldet, auch der Sturm verhinderte Anmeldungen“, sagte Päckert. Etliche neue Schüler werden dabei nicht aus Neuenrade kommen. Viele Schüler aus Werdohl sind wieder dabei, auch aus anderen Städten ist der eine oder andere Schüler angemeldet worden. Dass es so kommt – dafür haben die Verantwortlichen der Schule, aber auch der Schulträger einiges getan. Es gibt ein Bündel an Maßnahmen, um angesichts des deutlicher werdenden demografischen Wandels und der zunehmenden Konkurrenz unter den Schulformen, immer vorne mit dabei zu sein. Es gab auch schon im Jahr 2018 einen Einbruch bei den Anmeldungen. Lediglich 41 Anmeldungen gab es damals und das reichte eben nur für zwei Klassen. Auch waren damals 18 Neuenrader Schüler – mithin eine ganze Klasse – auf die Balver Realschule gegangen. Der HQS-Zuwachs aus Werdohl hielt sich damals in Grenzen. Das allerdings änderte sich im vergangenen Jahr. Da kamen mehr als 20 Kinder aus Werdohl.

Maßnahmenpaket nach dem Schock 2018

Nach dem Schock von 2018 steuerten Schule und Schulträger mit einem ganzen Maßnahmenpaket, das inzwischen immer weiter entwickelt wurde, gegen den Schülerschwund an. Die aktuellen Maßnahmen konzentrierten sich darauf, soweit es Corona zuließ, den Kontakt zu den Grundschulen zu intensivieren und an anderen Schräubchen zu drehen. Dazu gehörten Flyer, die an allen Grundschulen verteilt wurden, auch wurde die Busverbindung zu den Dörfern verbessert, um Wartezeiten für Schüler aus den Ortsteilen zu verbessern. Zu den Kooperationsmaßnahmen zählt Eva Päckert auch das Schülerlabor. Dabei können Grundschüler der hiesigen, aber auch anderer Grundschulen naturwissenschaftliche Experimente an der Hönnequell-Schule durchführen. An Grundschulen gebe es keine Naturwissenschaftsräume. Päckert verwies noch auf den Tag der offenen Tür, der sehr gut genutzt worden sei, sie verwies auf Info-Abende und auch Sprachprojekte.

Gut gelaufen seien auch die Elterngespräche zur Anmeldung, sagte Päckert auf Nachfrage. So viele Fragen würden auch gar nicht mehr gestellt: „Es zeigt sich, dass sich die Eltern mittlerweile gut im Vorfeld der Anmeldegespräche informieren.“ Päckert verwies dabei auf die „sehr ausführliche Homepage der Neuenrader Gemeinschaftsschule“. „Unser Angebot ist auch bekannter geworden“, sagte Päckert.

Schule „hat sich einen guten Namen erarbeitet“

Die Schulleiterin deutete damit sicherlich an, dass sich die Hönnequell-Schule im zehnten Jahr seit ihrer Gründung nun einen guten Namen erarbeitet hat.

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