Ab 2021

Comeback im MK: Aldi kehrt in Kleinstadt zurück

Aldi
+
Der Discounter Aldi plant eine Ansiedlung im nächsten Jahr. 

Neuenrade – Nachdem er bereits Verwaltung und Kommunalpolitik beschäftigte, soll er nun kommen: Der Aldi-Markt, den sich viele Neuenrader immer wieder ausdrücklich bei Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) gewünscht haben, soll auf der Niederheide schon bald gebaut werden.

„Im nächsten Jahr wird der Aldi zurück nach Neuenrade kommen“, teilte Wiesemann am Freitag mit. 

„Nachdem die Planungen in den vergangenen Wochen und Monaten auf den Weg gebracht wurden und auch die politischen Gremien einstimmige Beschlüsse gefasst haben, ist ein Baubeginn voraussichtlich im Jahr 2021 möglich“, so Wiesemann.

Aldi-Ansiedlung: Letzte Details wurden abgestimmt

Letzte Details habe man abstimmen können, sagte Wiesemann. Probleme hatten bei den Planungen vor allem die Lade- und Anliefergeschäfte für die Zimmerei Roß an der Bahnhofstraße gemacht. Inhaber Eckhard Roß hatte Bedenken, dass diese durch das erhöhte Verkehrsaufkommen in diesem Bereich, bedingt durch die Ansiedlung von Aldi-Markt und Wohnbebauung auf der Niederheide, beeinträchtigt werden könnten. 

Noch versperrt diese Absperrung den Weg zur Baufläche auf der Niederheide. Im kommenden Jahr soll hier jedoch unter anderem ein Aldi-Markt entstehen.

Beliefert wird die Zimmerei mit bis zu 20 Meter langen Sattelschleppern. Die müssten aus Platzgründen rückwärts auf sein Betriebsgelände fahren, die Ausfahrt erfolge vorwärts. Beim Einfahren müssten bislang beide Fahrspuren der Bundesstraße 229 für bis zu zehn Minuten genutzt werden. 

Angesichts des zusätzlichen Verkehrs und der neuen Abbiegespur befürchtete Roß, dass die Anlieferungen durch zuständige Behörden untersagt werden könnten. „Ohne eine Anlieferung wäre die betriebliche Grundlage entzogen“, sagte Roß. Um die Situation zu entschärfen, müssten die Pläne dahingehend angepasst werden, dass Lastwagen besser rangieren können. 

Lastwagen sollen Wendefläche nutzen

Für dieses Problem soll es nun eine Lösung geben und die Lastwagen künftig eine Wendefläche nutzen können. Eckhardt Roß bestätigte auf Anfrage, dass er sich für die dafür benötigten Flächen in Gesprächen mit Niederheide-Investor VR-Südwestment darauf geeinigt habe. Weitere Gespräche bezüglich der anderen Grundstücksgrenzen seien von der Stadt in Aussicht gestellt worden. 

Antonius Wiesemann hatte schon im Vorfeld angekündigt eine Lösung zu finden, die alle Beteiligten zufrieden stelle. „Mehrere Lösungsansätze liegen jetzt vor“, so der Bürgermeister. „Wir sind immer im Gespräch gewesen und haben alle Beteiligten mit ins Boot geholt.“ Man warte nun noch auf die finale Zustimmung der Zimmerei Roß. Ihr Fortbestand jedenfalls sei durch die Einigung von Inhaber und Investor in Bezug auf das Grundstück gesichert, so der Bürgermeister.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare