500 Euro für Arbeitskreis Grüner Daumen

Bürgerempfang in Neuenrade: Preis für Gärtner

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Der Arbeitskreis Grüner Daumen wurde mit dem Bürgerpreis 2018 ausgezeichnet. 14 der aktuell 18 Aktiven in dieser ehrenamtlichen Vereinigung war gekommen, um die Ehrung durch Bürgermeister Antonius Wiesemann in Empfang zu nehmen.

Neuenrade - Den mit 500 Euro dotierten Bürgerpreis 2018 erhielt der Arbeitskreis Grüner Daumen. Die Aktiven kündigten an, das Geld in die Verschönerung der Stadt zu stecken. Genau das machen die unterdessen 18 Mitglieder des Arbeitskreises seit 2012. Bürgermeister Antonius Wiesemann betonte: „Das ist ein körperlicher Einsatz, vor dem ich große Hochachtung habe, da ich jahrelang als Gärtnermeister gearbeitet habe.“

Die Laudatio auf den Arbeitskreis (AK) hatte das Stadtoberhaupt zuvor mit einem chinesischen Sprichwort eingeleitet: „Willst Du eine Stunde glücklich sein, betrinke Dich. Willst Du drei Tage glücklich sein, so heirate. Willst Du acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein. Willst Du ein Leben lang glücklich sein, so pflanze einen Garten an.“

Der AK Grüner Daumen bepflanzt seit sechs Jahren städtische Beete, pflegt die Blumen und zupft Unkraut.

Bürgerpreis für Grünen Daumen

Vor der Preisverleihung hielt Wiesemann die Festansprache zum Tag der Deutschen Einheit. Er sagte: „Momeentan ist eine große Politikverdrossenheit und Verunsicherung in der Bevölkerung zu spüren. Viele Menschen glauben: Die da oben machen sowieso, was sie wollen.“ Deshalb richtete er sich an die Jugendlichen im Saal: „Ich rufe Euch zu: Neuenrade wartet auf Euch.“ Und auch die Ehrenamtler lobte er als „die stillen Helden des Alltags“.

Die Neuenrader Schützenkönigspaare trugen sich während des Bürgerempfangs ins Goldene Buch der Stadt Neuenrade ein.

Besonders hob er drei „Neuenrader Köpfe“ hervor: 1. Werner Voß, der seit 1997 Kassierer des Fördervereins Städtischer Gemeinschaftsgrundschule und seit 2005 1. Vorsitzender des Vereins zur Betreuung von Kindern in Neuenrader Schulen sei. 2. Bernd Rüschenberg, der seit mehr als 50 Jahren ehrenamtlich in der DLRG-Ortsgruppe tätig und heute auch ihr 2. Vorsitzender sei. 3. Josef Brockhagen, ein „Tausendsassa“, der seit 34 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv sei und „für jedes Problem eine Lösung“ habe.

Gerhard Nöbel, stellvertretender Bürgermeister der Partnerstadt Klingenthal, gab im Kaisergarten Neuigkeiten aus der Stadt im Vogtland bekannt. Er lud die Neuenrade zum Stadtfest im kommenden Jahr, da dann das 100-jährige Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte begangen werde. Mitgebracht hatte ein Vogtland-Monopoly, „falls in der Stadtverwaltung einmal nichts zu tun ist“.

Viviane Heyn (links) und Kyra Zauner von der Popmusikklasse der Musikschule Lennetal sangen drei Lieder.

Die amtierenden (Kinder-) Schützenkönigspaare aus Neuenrade, Küntrop, Affeln, Blintrop und Altenaffeln trugen sich noch ins Goldene Buch der Stadt ein.

Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung bestritten der Musikverein Neuenrade sowie die beiden Sängerinnen Viviane Heyn und Kyra Zauner. Der Bürgermeister sagte über diese beiden: „Es ist schon beeindruckend, was so junge Damen für Stimmen haben.“ Ihren Gesang lobte er als „etwas ganz Besonderes“.

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