Grüne wollen Schnell-Ladestationen für E-Autos in Neuenrade

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Die Verwaltung soll sich um die Einrichtung von Schnell-Ladestationen kümmern.

Neuenrade - Wenn es nach den Wünschen der Neuenrader Bündnisgrünen geht, soll sich die Verwaltung um Einrichtung von Schnell-Ladestationen für E-Autos in Neuenrade kümmern.

Einen Antrag zum Thema E- Mobilität stellen die Bündnisgrünen an den Rat der Stadt. Demnach möge der Rat der Stadt beschließen, angesichts der „mittlerweile rasant zunehmenden Elektro-Mobilisierung, Schnell-Ladestationen für Elektroauto zur „allgemeinen Nutzung“ einzurichten. Bei der Stadt möge man sich der Entwicklung nicht verschließen und eben an für jedermann zugänglichen Stellen (in Zusammenarbeit mit regionalen Stromversorgern) diese Stationen einrichten. Aus Sicht der Grünen gebe es steigendes Interesse an diesen Stationen. Ulrich Naumann, Sprecher der Partei, betont, dass die Akzeptanz von E-Autos natürlich auch abhängige von der Verfügbarkeit derartiger Schnelllademöglichkeiten und von der regenerativen Stromversorgung sei. Und sollte mittelfristig ein Anteil von 20 bis 30 Prozent an Elektro-Pkw erreicht werden, könne sich die Stadt im ländlichen Bereich gar „als Pionier“ darstellen. In den größeren Städten seien Schnell-Ladestationen keine Seltenheit, deshalb sollte man in der Provinz die Bevölkerung nicht ausschließen. Die Vorteile lägen auf der Hand: Abgasentlastung, Verringerung des Verkehrslärms besonders im Innenstadtbereich. Abgasträchtige Kurzstrecken, bei denen Abgasreinigungssysteme nicht greifen würden, könnten vermieden werden. Auch Pendler würden die Entscheidung hin zur E-Mobilität zu schätzen wissen. Ladestationen am Kulturschuppen würden sich zunächst anbieten, später würden vielleicht Stationen an innovativen Firmen wie dem Baumarkt Arens & Hilgert in Frage kommen. J vdB

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