Großübung: Feuerwehren kommen im August nach Neuenrade

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Neuenrade - Die Neuenrader Waldorfschule wird am Samstag, 10. August, zum Ort einer Großübung der 1. Feuerwehrbereitschaft des Regierungsbezirks Arnsberg.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Rahmen des Katastrophenschutzes vor einigen Jahren begonnen überörtliche Landeskonzepte für den Brand- und Katastrophenschutz sowohl im Feuerwehrbereich wie auch im Bereich des Sanitäts- und Betreuungsdienstes und der Wasserrettung aufzustellen. 

Der Sanitäts- und Betreuungsbereich wird durch die Hilfsorganisationen, die Wasserrettung durch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) sichergestellt. Den Brandschutz übernehmen die Feuerwehren. 

Insgesamt fünf Bereitschaften

Für den Brandschutz werden Feuerwehrbereitschaften aufgestellt. Im Arnsberger Regierungsbezirk wurden insgesamt fünf Bereitschaften gebildet, die jeweils mit Personal und Material aus den Kreisen und kreisfreien Städten besetzt werden. 

Eine Feuerwehrbereitschaft besteht aus vier Löschzügen (je 22 Einsatzkräfte und drei bis vier Fahrzeuge), einem Logistikzug (Versorgung, Sanitätsunterstützung) und Unterstützungskomponenten (Waldbrand, Brand/ Explosion, technische Hilfe) sowie einer stabsmäßigen Bereitschaftsführung. Eine Feuerwehrbereitschaft umfasst etwa 140 Einsatzkräfte und je nach Wahl der Unterstützungskomponenten zwischen 25 und 30 Fahrzeugen. 

Auf der Suche nach geeignetem Objekt

Die 1. Feuerwehrbereitschaft des Regierungsbezirks Arnsberg wird aus den Kreisen Siegen-Wittgenstein, Olpe und dem HSK gebildet. Die Neuenrader Feuerwehr wird die Großübung unterstützend begleiten. 

„Auf der Suche nach einem geeigneten Objekt sind wir auf die Waldorfschule in Neuenrade gestoßen. Das Gelände dort gibt für alle Einheiten dieser Bereitschaft ausreichend her“, erklärt Ferdinand Drescher, Pressesprecher des Feuerwehrverbandes HSK, auf Anfrage. 

Drehbuch wird noch geschrieben

Übungsschwerpunkte werden laut Drescher die Brandbekämpfung – darunter speziell auch Waldbrände – und der Wassertransport zum Einsatzort auch über längere Strecken sein. Wie genau die Großübung in rund einem Monat aussehen wird, konnte Drescher am Dienstag allerdings noch nicht sagen: „Das Drehbuch ist noch nicht ganz fertig. Die Verantwortlichen schreiben noch.“

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