Großes Konzert zu Gunsten von St. Mariä Heimsuchung

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Die Neuenrader Chöre sangen zu Gunsten der katholischen Kirche Neuenrade

Neuenrade - Viele Menschen haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, den Innenanstrich der katholischen Kirche St. Mariä Heimsuchung zu finanzieren. Bei zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen sammelte die Gemeinde kleine und große Spendenbeträge.

Das Engagement aller Beteiligten hat sich gelohnt: die Anstrich-Kosten konnte die Kirchengemeinde mittlerweile ansparen, wie Josef Brockhagen am Sonntag im Rahmen eines Benefizkonzertes den Besuchern mitteilte. Das kommende Osterfest könne bereits in der neu renovierten Kirche gefeiert werden, sagte Brockhagen.

Gleichwohl fehlt noch Geld für den Eigenanteil für Sanierungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Anstrich. Und so fließen die Einnahmen des Benefizkonzertes in diesen Renovierungstopf. Doch bis die Musikbeiträge der Mitwirkenden durch das Kirchenschiff erklangen, waren zunächst die Zuhörer dazu aufgerufen, ihr musikalisches Talent unter Beweis zu stellen. Pater Kamil feierte am vergangenen Sonntag seinen Geburtstag, wie Josef Brockhagen verriet – da stand es für die Gemeindemitglieder natürlich außer Frage, für ihren Pater ein „Happy Birthday“ anzustimmen.

 Im Folgenden bereiteten alle Neuenrader Musikvereine und Chöre dem Publikum einen besonderen musikalischen Hörgenuss. Zum Auftakt stimmten der Musikverein Neuenrade und der Posaunenchor Neuenrade als Spielgemeinschaft mit der bekannten Filmmelodie von Winnetou und Old Shatterhand auf das Konzert ein, das neben weltlicher auch geistliche und klassische Musik an diesem Nachmittag im Programm hatte. Für Abwechslung hatten die Ausführenden also gesorgt. Neben dem MGV Liedertafel, dem Kirchenchor Cäcilia, dem Shalomchor, dem evangelischen Frauenchor und dem Vokalensemble „Die Tonträger“ bildete der „Ambrosianische Lobgesang“ – vorgetragen von allen Mitwirkenden des Konzertes – den feierlichen Höhepunkt und Schlussakkord der Veranstaltung.

Alle Musiker und Sänger gaben im Vorfeld bereits an, auf Gagen/Aufwandsentschädigungen zu verzichten, um die Arbeit des Fördervereins St. Mariä Heimsuchung zu unterstützen.

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