Volles Haus beim Vorbereitungstreffen

Großes Interesse in der Bevölkerung an Umweltwoche

+

Neuenrade – „Die Wurst am Ende wird es direkt ins Brötchen geben“, sagte Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU).

„Und es bekommt auch niemand eine Serviette. Die Finger kann man auch an der Buxe abwischen“, ergänzte Wiesemann schmunzelnd sein Anliegen: das umweltfreundliche und nachhaltige Handeln – auch und gerade bei der Müllsammel-Aktion, für deren Helfer er persönlich den abschließenden Imbiss sponsern will. 

Nach einigen Jahren Pause soll am 4. April die Aktion „Sauberes Neuenrade“ im Rahmen der Klima- und Umweltwoche des Stadtmarketings wiederbelebt werden. Deshalb luden Bürgermeister Wiesemann und Stadtmarketing-Geschäftsführerin Sandra Horny für Donnerstagabend zu einem Vorbereitungstreffen ins Rathaus ein. Und tatsächlich war der Ratssaal mehr als gut gefüllt. 

Konzentration auf die Kernstadt

Der Aktionstag werde sich bewusst „auf die Kernstadt konzentrieren“, erläuterte Wiesemann. „In den Ortsteilen funktioniert das seit Jahren ja sehr gut“, lobte der Bürgermeister. Jüngst seien Bürger, die Jugendfeuerwehr und die Neuenrader SGV-Abteilung an das Stadtmarketing und ihn mit dem Wunsch herangetreten, eine solche Aktion auch in der Kernstadt wieder durchzuführen. 

Zehn „nicht in Stein gemeißelte“ Bezirke haben die Organisatoren dafür eingeteilt, in welchen am 4. April Müll aufgelesen werden solle. Vereine, Institutionen und Bürger können sich einerseits nun bis zum 29. Februar dazu anmelden, andererseits aber auch Vorschläge zur Erweiterung der Bezirke machen. Willkommen seien auch Vorschläge für Aktionen für die gesamte Umweltwoche (30. März bis 4. April), sagte Stadtmarketing-Geschäftsführerin Horny. 

Treffen mit Kitas und Schulen

Wiesemann berichtete, dass am Mittwoch bereits ein Vorbereitungstreffen für die Umweltwoche mit heimischen Bildungseinrichtungen sowie Kindertagesstätten stattgefunden hatte. „Ich war ganz überrascht, welche Dinge dort schon längst gemacht werden und welche guten Ideen die an uns herangetragen haben“, sagte der Bürgermeister. 

Der Abschluss dieser Woche mit der Müllsammel-Aktion sei nur ein Mosaiksteinchen und solle nach seinem Wunsch nun auch wieder jährlich stattfinden. „Wir haben eine große Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen“, begründete das Stadtoberhaupt dies. „Wir müssen anpacken. So geht es nicht weiter.“ 

Stützpunkte in jedem Bezirk

Am 4. April sollen die Teilnehmer von 9 bis 14 Uhr Müll einsammeln und zu den Stützpunkten in jedem der zehn Bezirke bringen. Verkehrsreiche Straßen sollen für den Vormittag möglichst gesperrt werden. Die Anträge zur Genehmigung seien bereits gestellt, sagte Wiesemann. Über eine Handynummer soll zudem immer ein Verantwortlicher erreichbar sein, um größere Teile abholen und entsorgen zu lassen. Ab 13 Uhr wird schließlich gemeinschaftlich am Kulturschuppen gegrillt – und zwar ohne Plastikgeschirr. 

Die zehn Bezirke und ihre jeweils aktuellen Zuschnitte sind auf der Internetseite des Stadtmarketings (www.stadtmarketing-neuenrade.de) unter dem Punkt „Veranstaltungen“ abrufbar. Die ersten Bezirke wurden gleich im Laufe des Abends vergeben: Die Fußballabteilung des TuS Neuenrade zum Beispiel läuft den Bereich um das Waldstadion ab. Der Shalomchor möchte sich um den Stückerweg bis zur Hönnequelle kümmern. Noch nicht vergeben sind beispielsweise die Dahler Straße, Winterlit oder der Bereich Berentrop.

Wer sich an der Aktion „Sauberes Neuenrade“ beteiligen möchte, kann sich bei Sandra Horny anmelden – entweder in der Stadtbücherei oder unter Tel. 01 76 / 10 21 78 56 sowie per E-Mail an s.horny@stadtmarketing-neuenrade.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare