Großer Zapfenstreich: einmalig bis spitzenmäßig

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Die Jungschützen der St. Sebastian-Schützenbruderschaft ermittelten im Spaßwettbewerb am Montagnachmittag ihren Runkelkönig. ▪

KÜNTROP ▪ „Es war ein schönes Fest, das rundum gut gelungen ist, und bei dem es keine Vorkommnisse gab“, resümierte der 2. Vorsitzende und amtierende Kreisschützenkönig Reimbert Sandt das vergangene Festwochenende der St. Sebastian Schützenbruderschaft.

Bereits zum Auftakt am Freitagabend zeigte sich, dass die Küntroper Bruderschaft weiß wie gefeiert wird. Ein großes Dankeschön richtet Sandt nochmals an das Tambourcorps Küntrop sowie den Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Langenholthausen, die für einen außergewöhnlichen Abend gesorgt hätten. Vor allem die beiden Vertreter des Kreisschützenbundes Arnsberg zeigten sich vom großen Zapfenstreich begeistert. „Sie haben schon viel gesehen, doch das sei einmalig bis spitzenmäßig gewesen“, gibt Sandt die Meinung der beiden Vertreter wieder.

Der zweite Festhöhepunkt folgte am Samstagnachmittag mit einem großen Festzug, in dem sich das scheidende Königspaar Frank Ratajczak und Silke Stein zum letzten Mal in ihrer Regentschaft dem Küntroper Schützenvolk präsentierte. „Das war ein wunderschönes Bild“, blickt Sandt zurück – die gute Stimmung dauerte bis in die späten Nachtstunden. Die Schützen und ihre Gäste feierten bestgelaunt. Bewährt habe sich auch im zweiten Jahr der musikalische Wechsel zwischen Schützenfest- und Discomusik. Daher liegt die Entscheidung nahe, an diesem Konzept auch künftig festzuhalten, so Sandt.

Die Verzögerung beim Vogelschießen am Sonntag erklärt sich der 2. Vorsitzende mit dem unerwarteten „Treffer“ von Stephan Mütherich. Der spätere König hatte mit seinem 46. Schuss den Vogel fast zu Fall gebracht. „Er brauchte dann erst ein wenig Zeit, um sich zu besinnen, um dann doch noch weiter zu machen“, erläuterte Sandt. Dem Drängen der Schützenbrüder sei der Vorstand am Sonntag dann schließlich doch noch nachgekommen – der ursprünglich für 16 Uhr geplante Festzug wurde um eine Dreiviertelstunde vorverlegt, um den Beteiligten die Möglichkeit zu geben, pünktlich zum WM-Spiel Deutschland gegen England zu Hause zu sein. Dennoch hätten sich die Schützenbrüder über mehr Zuschauer entlang der Straße gefreut. Auch wenn die Schützenhalle während des WM-Spiels eher spärlich besucht war, habe sich gegen 19 Uhr noch einmal ein kleinen Höhepunkt entwickelt. Nach dem Ausmarsch wurde zum Ausklang des diesjährigen Schützenfestes im Garten des neuen Königs im kleinen Kreis noch lange gefeiert.

Auch wenn der Festverlauf augenscheinlich rund lief, üben sich die Verantwortlichen in Selbstkritik. „Gewissen Stellen sind uns schon aufgefallen, wo wir etwas verbessern könnten“, sagte Sandt, ohne allerdings Konkretes zu nennen. ▪ sr

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