Workshop in der letzten April-Woche

Graffiti fürs Jugendzentrum: Junge Künstler sind gefragt

+
Ein neues Graffiti soll auf die Flurwand kommen, vor der Felix Oblotzki und Mandy David stehen.

Neuenrade – Der Flur des Jugendzentrums soll schöner werden: Jugendliche können sich für einen Graffiti-Workshop anmelden und mit einem bekannten Künstler sprayen.

Sie haben gute Erfahrungen mit Yves Thomé gemacht. Der Künstler aus Lüdenscheid hatte vor gut einem Jahr gemeinsam mit Neuenrader Kindern das Jugendzentrum von außen mit Graffiti neu gestaltet. Jetzt haben die beiden Jugendzentrumskräfte Felix Oblotzki und Mandy David den Sprayer Thomé wieder angeheuert. 

Diesmal soll der lange Flur im Jugendzentrum mit Graffiti neu gestaltet werden. Dort prangt bereits ein Graffiti aus dem Jahr 1987 – das soll jedoch übermalt werden. Um das neue Wandgemälde kümmern sich Thomé und zehn Jugendliche. 

Anmelden für die letzte April-Woche

Die sollten mindestens zwölf Jahre alt sein und Spaß an Gestaltung haben. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, sollten sich die Teilnehmer telefonisch oder persönlich im Jugendzentrum anmelden.  Die Graffiti-Session findet am Donnerstag, 25. und Freitag, 26. April, jeweils von 11 bis 15 Uhr statt und ist für die Teilnehmer kostenlos. Es gibt sogar Mittagessen und Getränke. Anmeldung unter sind unter der Nummer 02392/62607 möglich. 

Yves Thomé wird den Jugendlichen zunächst etwas über die Geschichte und den Hintergrund von Graffiti erzählen, dann gibt’s erste fachliche Anleitungen und praktische Übungen. Der Lüdenscheider Künstler wird mit den Teilnehmern danach ein Konzept für die Bemalung der Wand erstellen. Schließlich werden alle gemeinsam dann die Wand schön gestalten. 

Besser alte Kleidung anziehen

Klar ist, dass sich die Teilnehmer besser alte Kleidung anziehen, da Sprühfarbe nicht mehr entfernt werden kann. Und es gibt noch die eine oder andere weitere Ecke am und im Jugendzentrum, die künstlerisch bearbeitet werden kann, sagte Oblotzki. Es wären also in der Zukunft weitere Gestaltungsworkshops möglich. 

Das Jugendzentrum ist derzeit recht gut besucht. Ein Teil der Besucher ist etwa zwölf Jahre alt, der andere Teil zwischen 15 und 17 Jahre alt. Aktuell gibt es mehr männliche als weibliche Besucher. Geöffnet ist die Einrichtung montags bis freitags von 16 bis 20 Uhr. Dienstags dürfen nur Mädchen kommen, donnerstags ist Jungentag. 

Wie Oblotzki und David erläuterten, ist das Angebot in der Regel für alle offen und an den Bedürfnissen der Jugendlichen orientiert. Bei gutem Wetter geht es auch nach draußen, dann wird im Außenbereich des Jugendzentrums improvisiert. Besonders gut laufe der Mädchen-Tag, bei diesem sei es immer ziemlich voll. Mit im Jugendzentrum untergebracht ist auch die Jugendnetzwerk-Ansprechpartnerin Agnes Trambarend. Oblotzki betont: „Wir machen sehr viel zusammen."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare