Umgestaltung

Graf Engelbert: Stadtgründer muss wohl weg vom Schmerbeck-Platz

Das Denkmal von Neuenrades Stadtgründer Graf Engelbert ist auf dem Brunnen montiert.
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Das Denkmal von Neuenrades Stadtgründer Graf Engelbert ist auf dem Brunnen montiert.

Am Ende der Debatte im Bauausschuss der Stadt Neuenrade zur Umgestaltung des Schmerbeck-Platzes kam Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) noch mit einer Frage an den Ausschuss zum Thema Graf Engelbert um die Ecke.

Ihn würde interessieren, ob denn jemand Wert auf das Brunnendenkmal an diesem Standort lege. Vielleicht könne man das Denkmal des Stadtgründers an einen anderen exponierten und würdigen Ort umsetzen.

Für Silke Henning (SPD) schien das kein Problem. Der neue Bürgermeister-Schmerback-Platz sei schon „sehr modern angelegt“ und das Graf-Engelbert-Ensemble „sehr altbacken“. Auch für Grünen-Vertreter Ulrich Naumann müsste der Graf nicht unbedingt auf dem Brunnen stehen, FWG-Vertreter Heinz Friedriszik war gleicher Meinung. Er ergänzte zudem, dass Engelbert mit seinem Standort mitten auf dem Platz auch eine vernünftige Planung verhindere. Jetzt habe man einmalig die Chance, da etwas zu tun, sagte Friedriszik, der mit einem Lokal Anlieger ist.

Anregung kommt auch aus der Bürgerschaft

Auch Daniel Wingen, stellvertretender CDU-Fraktionschef, sah es ähnlich. Das Denkmal möge erhalten bleiben, aber müsse nicht zwingend in das Schmerbeck-Platz-Konzept integriert werden. Für FDP-Chef Michael Hammer stellte ein Umsetzen des Denkmals ebenfalls kein Problem dar.

Auch Quartiermanager David Knospe berichtete, dass es im Rahmen der Bürgerbeteiligung mehrfach die Anregung gegeben habe, den Grafen wegzunehmen.

Mehr zur geplanten Umgestaltung des Bürgermeister-Schmerbeck-Platzes lesen Sie hier.

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