Frauen besichtigen das Quartier am Stadtgarten

Ruth Orthaus-Echterhage erläutert der Frauengruppe das Konzept von Wohnen in Gemeinschaft . - Foto: von der Beck

Neuenrade -   „Informativ und beeindruckend“ so urteilt Gaby Bildstein-Ulianowsky, Gleichstellungsbeauftragte, die mit einer Frauengruppe das „Quartier am Stadtgarten“ jetzt besichtigt hatte.

Eco-Plan Geschäftsführerin Ruth Orthaus-Echterhage ließ es sich dabei nicht nehmen, die 24 Frauen, die auf Initiative von Bildstein-Ulianowsky gekommen waren, zu begrüßen. Sie erläuterte die Konzeption des Hauses mit seinem besonderen Servicekonzept. Wie die Gleichstellungsbeauftragte ausführt, ist demnach das offensichtlich mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. So gibt es „Wohnen in Gemeinschaft“ für demenziell erkrankte Menschen, die innerhalb von Wohneinheiten, Geschäften, Apotheke und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe zentral gelegen ist.

Sie ermögliche dabei auch die Verbindung zur Villa am Wall mit ihrem Kulturprogramm, schreibt Bildstein-Ulianowsky. Die Bewohner der Wohneinheit würden betreut, bekämen Hilfe und Unterstützung bei Problemen jeglicher Art. Größtmögliche Selbstständigkeit soll dabei so lange wie möglich gewährleistet bleiben, darauf legt Ruth Orthaus-Echterhage viel Wert. Besuch ist jederzeit möglich. Zehn alleinstehende Frauen leben in diesem Komplex.

„Wenn wir diese Situation mit dem Altenzentrum in unserer holländischen Partnerstadt Dinxperlo vergleichen, finden wir zwei unterschiedliche Modelle, die aber genau an den Bedürfnissen der jeweiligen Städte orientiert sind“, heißt es von Bildstein-Ulianowsky. Unterschiedlich seien die Konzepte, die Standards aber ähnlich. In Dinxperlo liege die Einrichtung mehr an der Peripherie, dafür seien dann mehr Einrichtungen im Hause.

Alle Teilnehmerinnen waren sich am Ende einig, dass das „Quartier am Stadtgarten“ für den demographischen Wandel geeignet sei. Nach der Führung gab es für alle Teilnehmerinnen ein Abendessen und einen gemütlichen Ausklang im Cafe Karl.

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