Gesundheitsfördernde Leistungen werden belohnt

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Sie machen sich gemeinsam für das Deutsche Sportabzeichen stark: Axel Chiduck (vorne, 3. v. l.) von der Barmer GEK, Horst Echterhage (vorne, 3. v. r.) vom Stadtsportverband und das Team um Waltraud Krekel (hinten rechts).

Neuenrade - Auf Winston Churchill geht die berühmte Aussage „No sports“ zurück, der damit sein hohes Alter begründete. Worte, die in die Geschichte eingingen, aber realistisch betrachtet anzuzweifeln sind. Denn nicht nur für das Herz-Kreislauf-System ist eine angemessene Portion Sport nachgewiesenermaßen gesundheitsfördernd.

Und das ist zum Beispiel auch den Krankenkassen bewusst, die ihre Kunden belohnen, wenn sie sich sportlich betätigen, schließlich sind sportlich aktive Menschen weniger anfällig für gewisse Krankheiten beziehungsweise Degenerationen.

Axel Chiduck von der Barmer GEK in Neuenrade ist der Zusammenhang zwischen Sport und Gesundheit klar. Deshalb rannten die Organisatoren der Neuenrader Sportabzeichen-Initiative offene Türen ein, als sie ihn fragten, ob er sie unterstützen könne.

Seitdem wirbt der Bezirkgeschäftsführer der Krankenkasse in seinem Schaufenster an der Bahnhofstraße für das Deutsche Sportabzeichen. Ein Engagement, das auch Horst Echterhage vom Stadtsportverband begrüßt. Er besorgte sich am Mittwochabend im Waldstadion ein persönliches Feedback.

Chiduck war mit einem Informationsstand vertreten und klärte einige Interessierte über die Vorteile auf, die das Sporttreiben und andere gesundheitsfördernde Maßnahmen mit sich bringen. Die Barmer GEK zum Beispiel hat einen Katalog mit bonusfähigen Leistungen zusammengestellt. Darin finden sich von der Krebs-Früherkennung über Schutzimpfungen bis hin zu Ernährungskursen etliche Leistungen, die zu einem Krankenkassen-Bonus führen können.

Das Sportabzeichen-Team um Waltraud Krekel ist von dem Engagement begeistert, während Chiduck betont, sich gerne in den Dienst der Sache zu stellen. „Wir wollen die Leute von der Couch und vom Fernseher wegholen. Und dafür setzte ich mich ein“, sagt Chiduck.

Von Markus Jentzsch

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