Gestrickt, gehäkelt und genäht für den guten Zweck

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Maria Brockhagen, Helene Kristen, Ingrid Hamecke und Bärbel Klöpper (von links) waren nur einige der Frauen, die Decken gestrickt haben. ▪

NEUENRADE ▪ Sie haben gestrickt, gehäkelt und genäht – die Frauen des Handarbeitskreises der DRK-Begegnungsstätte. Raus gekommen sind 18 bunte Babydecken. Damit wollen die Frauen das Projekt „Save the children“ unterstützen.

Denn: „Jedes Jahr sterben rund vier Millionen Säuglinge noch im ersten Lebensmonat an vermeidbaren Krankheiten“, erklärte Maria Brockhagen. Viele könnten durch einfachste Mittel wie Impfungen, Antibiotika oder eben durch ausreichend Wärme gerettet werden.

Bereits im vergangenen Jahr strickten sie Mützen. Der heimische DRK-Handarbeitskreis steuerte zur Sammlung von „Save the children“ 80 Mützen bei. Bundesweit kamen rund 300 000 zusammen.

Für dieses Jahr hatte die Organisation dazu aufgerufen, Decken anzufertigen. „Den Bedarf hat ‚Save the children' in den Gesundheitsprojekten vor Ort ermittelt“, sagte Brockhagen. So könnte die Organisation garantieren, dass jede Decke tatsächlich einem bedürftigen Kind in Ländern wie Kambodscha, Indien, Haiti und anderen Ländern zugute komme.

Mehr als 7000 Decken kamen so bereits bundesweit zusammen. Die Frauen des Neuenrader DRK-Handarbeitskreises wollen ihre Werke nun ebenfalls nach Berlin versenden. Von dort aus werden sie in die jeweiligen Gebiete verteilt.

„Wenn wir durch unsere Hilfe nur einem kleinen Wurm das Leben retten oder ihm die Chance geben zu überleben, hat sich der ganze Aufwand gelohnt“, meinte Maria Brockhagen.

Übrigens: Aufgrund der Fußballweltmeisterschaft hat „Save the children“ dazu aufgerufen, eine Strickweltmeisterschaft aus dem Anfertigen der Babydecken zu veranstalten. Den Wettbewerb unter dem Motto „stricken statt kicken“ hat Deutschland gewonnen. ▪ mc

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