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Gesperrte Höllmecke: Weitere Probleme nach Hochwasser-Schäden

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Von: Peter von der Beck

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Rückstau: Die Lenne führt Hochwasser, das Rohr ist weitgehend zu mit Geröll.
Rückstau: Die Lenne führt Hochwasser, das Rohr ist weitgehend zu mit Geröll. © von der Beck, Peter

Die Sanierung der seit dem Juli-Unwetter gesperrten Höllmecke könnte verkehrs- und bautechnisch noch spannend werden. Das zeigte ein Ereignis der jüngsten Zeit.

Da schwappte die Höllmecke wieder über. Jede Menge Geröll von den durch die Forstfahrzeuge stark verdichteten Hängen und Waldwegen wurde weggespült und setzte den Durchlass zur Lenne zu. Außerdem floss das Wasser wieder quer über die Serpentinen.

Das bestätigte Straßen.NRW-Sprecher Andreas Berg. Der Durchlass sei noch nicht ganz frei. Jetzt führe auch die Lenne viel Wasser, was auch zu Rückstau führe und die Angelegenheit nicht einfacher mache. Die Straßenmeisterei habe sich die Sache angeschaut. Jetzt gelte es, die weitere Vorgehensweise zu überlegen. Denn: „Alles ist sehr kompliziert“, sagte Sprecher Berg. „Aber wir sind dran und erarbeiten uns eine Lösung“.

Durchfluss zur Lenne ist zu klein

Klar sei, dass der Durchlass zur Lenne, welcher unter der Bundesstraße hindurchführt zu klein sei und ersetzt werden müsse. Auch ein Anwohner deutete am Montag mit einer Geste an, dass in dem Rohr das unter der Bundesstraße herführe, nur eine gute Hand breit Platz sei. Erschwerend kommt eine Besonderheit hinzu: Denn an der Stelle führt auch eine Gasleitung her, sagte Sprecher Andreas Berg. Diese Gasleitung müsse natürlich „gedükert“ werden. Das bedeutet, dass eine Druckleitung zur Unterquerung des Bachlaufes nötig ist. „Das alles ist nicht mal eben schnell zu machen.“

Ob das nun ohne Verkehrsbehinderung an der Bundesstraße B229 zu bewerkstelligen ist, steht auf einem anderen Blatt. Ansonsten soll allein die Sanierung der Höllmecke wohl bis zum Sommer dauern und gut vier Millionen Euro kosten.

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