659. Auflage des Volksfests

Gertrüdchen: In beiden Party-Zones geht die Post ab

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Glänzend unterhalten fühlte sich das Publikum in der Gertruden-Passage, in der auch Entertainer Chris Herbst für Stimmung sorgte.

Neuenrade - Wenn die Nacht hereinbricht, dann geht in den heißen Zonen des Gertrüdchens traditionell die Post ab. Da machte die 659. Auflage des Volksfestes keine Ausnahme.

Von Markus Jentzsch

Nur einen Steinwurf auseinander lagen die Gertruden-Passage und das Party-Zelt der Pfadis. Eine schwere Entscheidung, welcher Hot Zone man den Vorzug geben sollte. Wie dem auch sei, an beiden Standorten bekamen die Besucher tolle Stimmung, coole Bands und DJs geboten.

Mit einer Session der außergewöhnlichen Gattung startete der Pfadis-Party-Tempel am Freitagabend in das Volksfest-Wochenende. Zakataka hatten sich angekündigt, den Freunden gepflegter Reggae-Musik etwas Besonderes zu bieten. Und die Newcomer-Band versprach nicht zu viel, traf nicht nur den Nerv der Reggae-Fans, die Musik steckte an.

Das Fundament für einen ereignisreichen Live-Abend hatte Zakataka gelegt. Um die bereits vorhandene Spannung hochzuhalten, mussten die Entspannungsminister, die vor 14 Jahren an gleicher Stelle ihre Konzertpremiere gefeiert hatten, vom Start weg Vollgas geben. Ein Monitor zu laut, einer zu leise, eine „Wackeliger“ im Mikrofonkabel – ein holpriger Start in die Nacht für die Minister.

Gertrüdchen 2014

Zeigten sie Nerven, ließen sie sich etwa aus dem Konzept bringen? Nein. Sie strotzen vor Selbstbewusstsein, lieben das was tun und diese Liebe zeigen sie bei jedem Auftritt. Kaum waren die technischen Problemchen gelöst, schalteten die „Tiefenentspannten“ in den höchsten Gang, bis der Schweiß rann, die Meute tobte und die Cover-Songs lauthals mitgrölte. So und nicht anders geht Party!

Nebenan in der Passage standen die Massen dichtgedrängt, ließen sich mit den bekannten Hits berieseln und genossen die herrliche Atmosphäre. Der Neuenrader Entertainer Chris Herbst hatte leichtes Spiel, den Kessel unter Dampf zu halten, freitags wie samstags.

Für den Samstag hatten die Pfadis ein Kontrastprogramm organisiert. Irish Maiden rockten die Bühne, wobei der Name Programm war. So irisch wie Dudelsack und so metallisch wie Iron Maiden. Eine ungewöhnliche Rezeptur, die dem Party-Volk aber offensichtlich köstlich schmeckte. Gertrüdchen-Partys mit den gewissen Extra.

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