Für einige seit langem das beste Gertrüdchen

Sehr zufrieden: Waltraud Klüppelberg und Ulrike Lienenkämper. -   Foto: von der Beck

Neuenrade - Fast schon euphorisch klang Ulrike Lienenkämper: „Das war so gut wie bei noch keinem Gertrüdchen, das wir mitgemacht haben“. Lienenkämper gehört zur Mannschaft des Neuenrader Kreativ-Kreises. Gemeinsam mit Waltraud Klüppelberg verkaufte sie Schmuck.

Ein bisschen schoben sie den Erfolg auf die kühle Witterung, denn viele Besucher wären in den Kaisergarten gekommen, um im Warmen im großen Angebot des Kreativ-Basars zu stöbern. Zudem hätten die Portemonnaies lockerer gesessen, als üblich.

Was die Kundschaft anbelangt, so stammten die zu einem guten Teil aus Neuenrade, jedoch Altena, Balve, Werdohl und andere Städte wären ebenfalls gut vertreten gewesen. Doch nicht nur das Duo Klüppelberg und Lienenkämper war höchst zufrieden – auch an dem Stand mit speziellen Strickmützen und Schals freute man sich über gute Verkäufe. Und auch bei Klönart klingelte die Kasse. Klönart, das sind Jutta Beißner und Frauke Echterhage. Dieses Duo ist dabei recht neu auf dem Markt. Die beiden Frauen verdienen Geld mit Kartenkunst. Erst seit dem Spätsommer 2014 gibt es Klönart - und entwickelt sich bestens. Foren wie der Kreativbasar sind dabei offenbar eine gute Möglichkeiten, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Präsentieren – darum geht es auch Heike Dietz, Inhaberin des gleichnamigen Blumenladens neben dem Quartier am Stadtgarten. Sie ist mit der Resonanz recht zufrieden, denn das Gertrüdchen ist für sie eine gute Werbung. „Man wird gesehen“. Deshalb komme es nicht unbedingt auf den finanziellen Erfolg zum Gertrüdchen an, sondern auf die nachhaltige Wirkung, ließ sie durchblicken.

Andrea Brockhaus-Passenheim, Inhaberin des Neuenrader Schuhgeschäftes an der Ersten Straße, sagte am Sonntag, dass man kontinuierlich zu tun gehabt habe, dennoch stelle sie fest, dass sie tendenziell weniger zu tun habe. Und das hänge mit der Situation an der Ersten Straße zusammen. Zudem gebe es nun einen weiteren Leerstand, weil „zuhause wohnen“ nun auch schließe.

„Sehr erfolgreich“ verlief das Gertrüdchen für die Verantwortlichen des Neuenrader Hagebau-Marktes. Der Freitag und Samstag sei dabei allerdings insgesamt stärker gewesen als der Sonntag, sagte Jens Hilgert. Unter dem Strich sei es aber ähnlich erfolgreich gewesen wie die bisherigen Volksfeste. Dabei hatte man sich seitens des Baumarktes gut vorbereitet, verscheiden vorführungen gab es zu sehen. Auch ein zauberer war engagiert worden, der kontinuierlich vor allem die Kinder der Besucher belustigte.

Von Peter von der Beck

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