Gertrüdchen: Eine Stadt feiert

NEUENRADE ▪ Einmal im Jahr ist Neuenrade im Ausnahmezustand. Wenn die Peitsche knallt, kommen sie alle aus ihren Häusern, denn nun beginnen zwei Tage Volksfest. Das Gertrüdchen ist für fast jeden Neuenrader ein Muss. Insbesondere am Freitagabend beim so genannten „Gertrüdchen Heiligabend“ in der Gertrudenpassage.

Mit Buba-Bitter wird dort bis morgens getanzt. Doch auch die Pfadfinder luden am Freitagabend zum Auftakt in ihr Zelt. Irischer Abend war das diesjährige Motto. Dazu gehörten natürlich grüne Kleeblätter an den Wänden und echtes irisches Bier. Für die passende Musik wurde auch gesorgt. Die siebenköpfige Band Irisch Maiden, spielte irische Volkslieder. Aber auch einen kleinen Ausflug ins schottische Hochland gönnte man sich. Dann wurde mit Dudelsack und im Schottenrock „Amazing Grace“ zum Besten gegeben.

Am Samstag und Sonntag stand für viele Neuenrader erst einmal Shoppen, Schlemmen und Karussellfahren auf dem Programm. Das Angebot war groß. 55 Händler präsentierten sich auf und um den Wall und auch im Kaisergarten auf dem Kunst- und Kreativmarkt gab es viel Neues zu entdecken. Am Abend stand dann wieder Party auf dem Programm. Im Pfadis INN gab es erneut Livemusik. Seit elf Jahren gehört die Pfadfinderband die Entspannungsminister, zum festen Programm des Gertrüdchen. Auch in diesem Jahr zeigten die Musiker, zwar mit ein wenig Verspätung, dass sie nicht ohne Grund auf Gertrüdchen so beliebt sind. In der Gertrudenpassage wurde ebenfalls wieder ausgelassen und friedlich gefeiert. Laut Polizei gab es keinerlei Zwischenfälle. ▪ romi/lm

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