Dr. Gerd Hildebrand geht gelassen in den Ruhestand

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Waren ein gutes Team: Dr. Gerd Hildebrand und seine Arzthelferinnen Claudia Deitmerg (l.) und Nadine Kleindopp. ▪

NEUENRADE ▪ Wie der Vater, so der Sohn: Nachdem der Kinderarzt Dr. Gerd Hildebrand 33 Jahre lang seine Praxis im Hönne-Med-Center leitete, gibt er sie nun an seinen Sohn Attila ab. Im Alter von 64 Jahren verabschiedetete sich der gebürtige Norddeutsche am Mittwoch in den Ruhestand. „Ich freue mich auf den neuen Lebensabschnitt“, sagte er. Der Zweifache Vater ist bereits vierfacher Opa – Langeweile werde daher sicher nicht aufkommen. Im Gegenteil: „Endlich habe ich Zeit für Haus und Garten, für meine Hobbys und natürlich meine Familie.“

Dr. Gerd Hildebrand war übrigens nicht nur länger als drei Jahrzehnte Neuenrades Kinderarzt, sondern auch Mitgründer des Ärztehauses. Rückblick: In Norddeutschland geboren und aufgewachsen, machte Hildebrand in Neuss sein Abitur. In Marburg, Wien und Düsseldorf studierte er Medizin. Seine Facharztausbildung absolvierte er in den Kinderkliniken in Neuss und Lüdenscheid. In der Bergstadt lernte er dann auch Dr. Etzler kennen. Von ihm erfuhr er vom geplanten Ärztehaus, gründete es am 17. Januar 1977 mit dem Internisten sowie dem Allgemeinmediziner Dr. Droste. „Ich sah mir zusammen mit meiner Frau Neuenrade an und wir fühlten uns sofort wohl“, erinnerte sich der heute 64-Jährige. Wie viele Patienten er behandelt hat, dass kann er nicht mal schätzen. Aber: Viele Familien „verarzte“ er bereits in der zweiten Generation. Für ihn ein Vertrauenbeweis der Neuenrader.

Seine Praxis übergibt der Mediziner in bekannte Hände: Sein Sohn Attila (33) übernimmt die Praxis – voraussichtlich zum 1. April. Bis dahin werden die Räume im Hönne-Med-Center generalüberholt. „Hier wird kräftig renoviert und umgebaut“, verriet Hildebrand. Das Team bleibe aber dasselbe – nur der Kopf ändere sich.

So ganz wird der Wahl-Neuenrader aber doch nicht von der Bildfläche verschwinden. Wenn Attila Hildebrand mal krank oder im Urlaub ist, dann springt der Vater für ihn ein. ▪ lima

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