"Gerade für junge Menschen sinnvoll"

Begräbnisnotgemeinschaft Neuenrade zieht Bilanz

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Gilbert Osterkamp, Gerd Kalthoff und Günter Hilgert (von links).

Neuenrade - 313 Mitglieder hat die Begräbnisnotgemeinschaft Nachbarschaft Neuenrade derzeit. Diese Gemeinschaft dient der Absicherung im Sterbefall, um den Hinterbliebenen die Möglichkeit zu bieten, die Beerdigungskosten abzudecken.

Zu diesen Mitgliedern bestehen 421 Versicherungsverhältnisse. Eine Person hat also die Möglichkeit, mehrere Verhältnisse abzuschließen, um die Absicherung zu erhöhen. Bei einem Jahresbeitrag von 7,65 Euro mache es laut Vorstand durchaus Sinn, beizutreten. Bis zum 50. Lebensjahr ist der Beitritt möglich. Regelmäßig werden neue Gutachten erstellt. Diese zeigen auf, wie viel Sterbegeld an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird und ob eine Beitragserhöhung sinnvoll wäre.

Der Vorstand, bestehend aus dem ersten Vorsitzenden Gerd Kalthoff, dem zweiten Vorsitzenden Günter Hilgert und Kassenprüfer Gilbert Osterkamp, zeigte sich mit dem Jahresabschluss, der jährlich von der Bezirksregierung Arnsberg geprüft wird, zufrieden. Lediglich die Zinslage mache Bedenken. 

Der Vorstand appellierte an die Jugend, die sehr unbedarft sei:“ Gerade für junge Menschen, die wenig Geld haben, macht es Sinn, diese Versicherung abzuschließen.“ So könne man für kleines Geld eine Absicherung schaffen, die zumindest etwas Erleichterung schaffen könne. Viele Leute planen diese Summe sogar fest für die Bestattungskosten mit ein.

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