Generationenpunkt Altenaffeln: 600 Stunden Eigenleistung

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Andreas Wiesemann (rechts) präsentiert den Generationenpunkt.

Altenaffeln - Andreas Wiesemann stellte für den Verein Altenaffelner Zirkel das erste Leader-Projekt der Region – von der EU mit 97 500 Euro gefördert – im Rahmen der Veranstaltungsreihe CDU vor Ort – den christdemokratischen Kommunalpolitikern vor.

 Offiziell eröffnet wird das neue Bürgerhaus und das neue gestaltete, umliegende Areal am 14. Juni. Die Umgestaltung fand im Innenbereich des Gebäudes statt, aber auch außen, „um für ein ansprechendes Ambiente zu sorgen“, verriet Wiesemann den gut 15 Anwesenden. Zur Innenausstattung gehörten nicht nur frische Gardinen, sondern auch ein Laptop, erläuterte der Vereinsvertreter und Ortsvorsteher.

Den Computer nutzte er dann auch, um den Interessierten Bilder aus der Bauphase zu zeigen. 600 Stunden Eigenleistung haben die Mitglieder des Vereins Altenaffelner Zirkel und die Anwohner in das umfangreiche Projekt gesteckt. „Jetzt muss noch ein Sonnensegel errichtet und – wenn es wärmer wird – der Schulgarten für die Zweitklässler hergerichtet werden“, blickte Wiesemann auf die letzten noch notwendigen Maßnahmen. Angesichts der ersten Fotos, die er präsentierte, stellte er rückblickend fest: „Im Sommer waren die Grünflächen hier ziemlich verwuchert.“ Jetzt seien Bodendecker gepflanzt worden, die kein Unkraut wachsen ließen, hoffte er.

„Draußen ist hier kein Stein auf dem anderen geblieben“, erläuterte Wiesemann zur Herrichtung des Areals. „Nun ist alles offener und freier geworden.“ Drinnen gibt es nun Gelegenheit zum Treff verschiedener Gruppen. Nicht umsonst trägt das neue Bürgerhaus den Namen Generationenpunkt Altenaffeln. Jugendlichen hätten einen Raum schon für einen DVD-Abend genutzt. Und eine Gruppe von 14 Senioren träfe sich bereits jetzt regelmäßig dort. Eine weitere Runde wolle sich demnächst dort möglicherweise zum Skat-Spielen zusammenfinden – und vielleicht der nachwachsenden Generation dieses Kartenspiel beibringen.

 „Uns fehlt der Laden“, bedauerte Wiesemann. „Du kannst morgens losgehen, um eine Runde durchs Dorf zu machen. Und wenn Du nach Hause kommst, hast Du nicht einen getroffen“, stellte er die Folgen des Wegfalls der letzten Einkaufsmöglichkeit Altenaffelns dar.

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