Neuenrader in Quarantäne

Generalvikar Klaus Pfeffer ist an Covid-19 erkrankt

Klaus Pfeffer (links), hier mit Pater Kamil Pawlak bei einem Gottesdienst in der Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade.
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Klaus Pfeffer (links), hier mit Pater Kamil Pawlak bei einem Gottesdienst in der Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade.

Jetzt hat es auch Generalvikar Klaus Pfeffer (57) erwischt: Der Neuenrader ist an Covid-19 erkrankt. Der Leiter der Essener Bistumsverwaltung hat sich mit einigen der typischen Symptome der Virusinfektion in häusliche Quarantäne zurückgezogen.

„Ich spüre gerade am eigenen Leib, wie tückisch dieses Virus ist“, schrieb Pfeffer am Mittwoch den Bistums-Mitarbeitern. „Persönlich merke ich jetzt, wie wichtig es ist, dass wir uns alle in jeder Situation der Abstands- und Hygieneregeln vergewissern und vorsichtig sind. Nur so haben wir als Gesellschaft eine Chance, dieses Virus zu beherrschen“, so Pfeffer.

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 ist der Leiter der Essener Bistumsverwaltung bereits zum zweiten Mal in Quarantäne. Im März 2020 war Pfeffer nach der Corona-Infektion einer Kontaktperson in eine freiwillige Quarantäne gegangen, aber nicht erkrankt. Der Corona-Krisenstab des Bistums Essen hat auch dieses Mal alle relevanten Kontakte des Generalvikars zeitnah informiert und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Strenge Hygiene-Konzepte

Seit Ausbruch der Pandemie drängt hat Pfeffer für das Generalvikariat und alle kirchlichen Einrichtungen auf strenge Hygiene-Konzepte und weitestgehende Homeoffice-Nutzungen. „Die am Dienstag in der Sitzung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten noch einmal verlängerten und verschärften Einschränkungen sind zweifellos drastisch, für viele Menschen belastend und für manche sogar wirtschaftlich existenziell bedrohend“, so Pfeffer, „aber sie sind trotz allem ein solidarischer Akt der Nächstenliebe zum Wohle von uns allen“.

Seit 2012 im Amt

Klaus Pfeffer, am 5. Dezember 1963 geboren, wuchs in Neuenrade auf, machte von 1983 bis 1985 ein Volontariat beim Süderländer Volksfreund, bevor er ab 1985 Theologie in Bochum und Innsbruck studierte. Am 5. Juni 1992 wurde er zum Priester geweiht und anschließend zunächst als Kaplan in der Essener Pfarrei St. Josef tätig. Im Januar 2006 begann Pfeffer als Diözesanjugendseelsorger und Leiter der Abteilung Kinder und Jugend des Generalvikariats in Essen und wurde über mehrere Stationen am 1. November 2012 Generalvikar. Über mehr als sechs Jahre, von April 2005 bis November 2011 war Pfeffer auch Diözesanbeauftragter für den öffentlich rechtlichen Rundfunk.

Die Covid-19-Erkrankung mit tückischen Verlauf ihren großen Gefahren dürfe nicht unterschätzt werden. Deshalb brauche es jetzt eine große Solidarität, „damit es uns gelingt, diese Pandemie zu besiegen. Dazu kann und muss jede und jeder einzelne einen Beitrag leisten.“

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