Gemütliche Stunden an großen Traditionsfeuern

Kinder bastelten den Judas für das Feuer in Altenaffeln.

NEUENRADE ▪ Am Wochenende fanden wieder zahlreiche Osterfeuer in Neuenrade und auf seinen Dörfern statt. Lediglich am Sonntag machte das Wetter nicht ganz mit.

In Altenaffeln haben die Mitglieder der Chorgemeinschaft das Großfeuer organisiert. Es brannte am Sonntag bei der Scheune in der Wellingse. Die Vorbereitungen auf die Ostertradition dauerten rund zehn Stunden. Dabei wurde vor allem Strauchschnitt aus den Gärten der Anwohner verwendet. „Wir sind stolz, dass die Kinder vom Räteln auch diesmal an Karfreitag den Judas gebastelt haben“, verriet der Vorsitzende der Chorgemeinschaft, Martin Krippendorf.

Würstchen und heißer Sliwowitz

Auch für das leibliche Wohl ihrer Gäste sorgten die Sänger. Neben Würstchen vom Grill gab es auch Sliwowitz für die Besucher. Unterstellen konnten sich diese in der Scheune. Da machte der leichte den Anwesenden nichts aus. Für weitere Stimmung sorgte der Musikverein Affeln.

Freiwillige Feuerwehr bereitet vor

Das zeitgleich fackelnde Osterfeuer in Affeln hatte die Freiwillige Feuerwehr vorbereitet. Aufgrund des Regens und des kräftigen Windes kippte das Osterfeuer mitsamt Judas relativ früh um. Zu diesem Zeitpunkt waren die Menschen jedoch schon vor dem Regen in ihre Häuser geflüchtet. Für die Verbliebenen gab es jede Menge Getränke und Bockwürstchen von der Feuerwehr.

Hier gibt es die Osterfeuer-Bilder

Osterfeuer in Neuenrade

Nachbarschaft Heerweg

Die Veranstalter der Osterfeuer am Vortag hatten mehr Glück mit dem Wetter. Die Nachbarschaft Heerweg feierte auf der Wiese „In der Hönne“. Zum bereits 12. Mal fand das gesellige Abbrennen vorn Grünschnitt dort statt. Organisiert wurde es von Klaus Gerhard.

Reiterhof Kruse feiert

Ein paar Straßen weiter brannte ebenfalls ein Feuer auf dem Reiterhof Kruse. Werner Kruse hatte das Osterfeuer für die Stallgemeinschaft organisiert und das schon im dritten Jahr. Kruse verband das Gesellige mit dem Nützlichen, da überflüssige Bäume und Sträucher vom Hof verbrannt wurden.

Feuer am Flugplatz

Seit Bestehen des Flugplatzes gehöre auch ein Osterfeuer für die Flieger, deren Angehörige und Anwohner fest in den Jahreskalender, erklärte Joachim Kneer, Vorsitzende des LSV. Deren diesjähriges Feuer brannte ganz in der Nähe zu dem Holzstoß auf dem Schützenplatz in Küntrop. Pünktlich steckte die Freiwillige Feuerwehr dort den Holzstoß ohne Probleme an.

Zelte schützen vor Regen

Nachdem die anfänglichen Rauchwolken verzogen waren, loderten die Flammen meterhoch in den Himmel. Zahlreiche Besucher kamen, um sich am heißen Feuer zu wärmen. Auch die kleinsten Besucher hatten viel Spaß und tobten um das Osterfeuer herum. Für das leibliche Wohl aller Besucher wurde mit Grillwurst und kalten Getränken gesorgt. Vorsorglich hatte die Feuerwehr daran gedacht, den Besuchern des Osterfeuers ein Dach über dem Kopf zu schaffen zwei Zelte aufgestellt. Die waren dann schnell gefüllt, als plötzlich ein starker Regen mit heftigem Wind einsetzte. Verscheuchen ließen sich die Küntroper davon jedoch nicht. Sie genossen das gemütliche Beisammensein.

Dorfjugend entzündet Feuer in Blintrop

Nach einer gemeinsamen Messe in der St. Agatha Kapelle wurde das Blintroper Osterfeuer traditionell von der Dorfjugend entzündet. Trotz Dauerregens im Vorfeld, ließ es sich rasch entfachen und spendete viel Wärme für die Besucher. Die Blintroper standen gemütlich rund um ihr Osterfeuer, jeder hatte sich etwas zum Trinken mitgebracht. Kinder sammelten Äste vom Boden und auch Stockbrot backen war am Sonntagabend angesagt. ▪ romi/salü

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