Gemeinschaftsschule: Vorübergehende Leitung

NEUENRADE ▪ Es ist ein schwieriges Unterfangen, ohne die erforderliche schulische Fachkenntnis, eine neue Schule aufzubauen. Da hatte die Bezirksregierung ein Einsehen und die Verantwortlichen haben der Neuenrader Schulverwaltung kurzerhand Hilfe zur Seite gestellt.

Sie haben eine Schulleiterin aus dem benachbarten Hemer mit der „Übernahme vorbereitender Aufgaben, die zur Aufnahme des Schulbetriebes erforderlich sind“, beauftragt. Sie ist nun befristet kommissarische Schulleiterin für die noch nicht ganz existente Gemeinschaftsschule. Astrid Tillmann muss den Job zusätzlicher zur Arbeit als Rektorin der Hauptschule in der Nachbarstadt übernehmen.Bei der Neuenrader Verwaltung ist man froh und dankbar über diesen Beistand. Denn es gelte, rein schulisch-pädagogische Entscheidungen zu treffen, erläuterte Dierk Rademacher, Hauptamtsleiter der Stadt Neuenrade. „Wir haben weder eine Schulleitung noch Lehrkräfte, da müssen wir Hilfe haben“.Da geht es um die Bestellung von Schulbüchern, es gilt die Stundenpläne mit der nötigen Fächerabdeckung vorzubereiten, mit der Bezirksregierung ist zu sprechen, gegebenenfalls muss Kontakt zu den Eltern aufgenommen werden und mehr.

Hintergrund ist, dass das Bewerbungsverfahren für die Leitung und die stellvertretende Leitung der Neuenrader Gemeinschaftsschule noch läuft. Erst Mitte Mai endet die Bewerbungsfrist. Und dann dauert das Prozedere bis eine neue Leitung gefunden wird, noch ein Weilchen. Doch vorher müssen Entscheidungen getroffen werden. Die Zeit wird knapp. Weil die Ausschreibung der beiden Leitungspositionen für die Schule durch die Bezirksregierung wegen des Beratungsbedarfes über das normale Maß hinaus Zeit in Anspruch genommen hat, geriet der Schulträger in Verdrückung.

Eine neue Schulsekretärin gibt es allerdings schon. Sowohl die kommissarische Leiterin als auch die Schulsekretärin werden in der kommenden Woche durch die Stadt Neuenrade dann offiziell vorgestellt. ▪ Peter von der Beck

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