Gemeinschaftsschule Neuenrade ist nun Realität

Symbolfoto.

NEUENRADE ▪ Es war ein historischer Moment, den die Ausschussmitglieder gestern Abend noch gar nicht so recht registriert hatten. Erst als Ludger Stracke darauf hinwies und mit Gefühl sagte: „Das Ding ist geschaukelt!“, da realisierten alle, dass Neuenrade als Standort einer weiterführenden Schule erhalten bleibt. Schon jetzt wurden 69 Anmeldungen registriert, für heute haben sich noch einmal 15 Eltern angesagt und erst am Freitag ist die Anmelde-Phase vorbei.

Und Verwaltung und Ausschussmitglieder machten sich schon Gedanken um mögliche Ablehnungen. Die maximale Klassenstärke liegt bei der dreizügig geplanten Schule bei maximal 25 Kinder pro Klasse.

Später hielt Bürgermeister Sasse dazu noch eine Rede, die die Bedeutung noch einmal unterstrich. Er wies darauf hin, dass vom Erhalt des Schulstandortes Vereine, Firmen und die Stadt insgesamt profitiere. Und er freute sich über die seltene politische Einmütigkeit und die Top-Verwaltungsleistung mit Dierk Rademacher vorneweg.

Es sei damals eine denkwürdige Schulkonferenzsitzung gewesen - mit einem einstimmigen Beschluss. Keine Widerstände, nur Kooperation von allen Seiten. „In 35 Jahren Kommunalpolitik“ habe er so einen Konsenswillen noch nicht erlebt. Auch die Neuenrader Bevölkerung habe voll und ganz dahinter gestanden. „Wir alle haben es zusammen geschafft“, sagte Sasse. Und er dankte Burgschulleiterin Sacher. Denn ohne die grundsätzliche Unterstützung für die Gemeinschaftsschule durch die Grundschule, der Urform der Gemeinschaftsschule, wäre das alles so nicht möglich gewesen“. Und es sei kein Schulversuch, kein Experiment an den Kindern. Denn in anderen Bundesländern sei diese Schulform längst Realität. ▪ Peter von der Beck

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare