Gemeinschaftsschule geht planmäßig an den Start

NEUENRADE ▪ Keine ganze Woche mehr und die Gemeinschaftsschule in Neuenrade startet in das Schuljahr 2011/12. „Bis dahin ist alles hundertprozentig ausgestattet“, sieht Dierk Rademacher von der Stadt alle Arbeiten im Plan. Auch Schulleiterin Astrid Tillmann und ihr Kollegium haben schon vorgearbeitet, sodass am Mittwoch, 7. September, der Unterricht beginnen kann.

Das Programm für die kleine Feier am Mittwoch zum Beginn des ersten Schuljahres für die Gemeinschaftsschule haben Kollegium und Stadtverwaltung in den Grundzügen zusammengestellt. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Mariä Heimsuchung um 8 Uhr, treffen sich die 75 Schüler mit ihren Eltern in der Aula. Ab 9 Uhr sollen dort Vertreter der Stadt, der Bezirksregierung und die Schulleiterin die ersten Fünftklässler der neuen Schule begrüßen. Daneben gibt es einen Liedvortrag von Schülern der Hauptschule. Eine siebte Klasse des Burggymnasiums Altena, der Kooperationsschule, bietet zudem eine Tanzvorführung. Ab 9.50 Uhr, also mit der dritten Stunde, soll der Unterricht starten.

Insgesamt acht Lehrer bilden das Kollegium der Gemeinschaftsschule. In Zweierteams übernehmen sie als Klassenlehrer die drei Eingangsklassen. Für die 5.1 sind das der stellvertretende Schulleiter Holger Bieda und Selma Hentschel. Klassenlehrer der 5.2 werden Anna Ellenbeck und Marcus Lubienski. Nadine Balz und Anke Römer bilden das Klassenteam für die 5.3. Der erste Schultag endet am Mittwoch um 13.05 Uhr. Ab Donnerstag, 8. September, nimmt dann auch die Mensa ihren Betrieb auf.

Genau dort stehen noch letzte Arbeiten an. „Eigentlich geht es nur noch um Ausstattungsanschaffungen für die Hauswirtschaft, ansonsten sind alle Geräte vor Ort“, sagte Hauptamtsleiter Dierk Rademacher. Die weitere Ausstattung ist in den vergangenen Wochen erledigt worden. So bekam die Schule eine neue moderne Telefonanlage. „Es läuft alles planmäßig“, zeigte sich Rademacher zufrieden.

Vor allem um organisatorische Dinge ging es in den ersten Besprechungen des Kollegiums in dieser Woche. Daneben wollen die Lehrer in Zusammenarbeit mit der noch zu wählenden Schulpflegschaft und der Stadt die Entwicklung eines Schulprogramms vorantreiben. „Die Schule braucht ein Leitbild“, betonte die Schulleiterin Astrid Tillmann.

Gute Nachrichten gab es auch vom Förderverein. Dieser wird den Klassen am ersten Schultag direkt eine kleine Freude machen. Dann sollen Spielkisten überreicht werden, die vor allem für die Unterhaltung in den großen Pausen sorgen sollen.

Von der Stadt Neuenrade bekommen die ersten Gemeinschaftsschüler zudem einen Lernbegleiter überreicht. In diesem Heft können Hausaufgaben und Termine eingetragen werden. Seit gestern steht auch der erste Stundenplan fest, sodass einem geregelten Start des neuen Schulmodells in Neuenrade nichts mehr im Wege steht. ▪ David Schröder

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