Gemeinschaftsschule hat nun einen Förderverein

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Der Vorstand um den ersten Vorsitzenden Carsten Raphael (2. v. l.).

NEUENRADE ▪ Zu Beginn der Gründungsversammlung des Fördervereins der künftigen Gemeinschaftsschule hatte der stellvertretende Bürgermeister Dierk Rademacher zunächst eine Überraschung.

Er überreichte Astrid Tillmann einen Strauß Blumen, weil just im Laufe des Montags klar geworden war, dass sie die erste Schulleiterin der neuen Einrichtung werden wird. Also stellte sich Tillmann den gut 40 Anwesenden Eltern zunächst einmal vor: „Die Idee der Gemeinschaftsschule hat mich nicht mehr losgelassen“, erläuterte Tillmann. „Ich halte das für den richtigen Weg.“ Und sie ergänzte: „Ich verspreche Ihnen, dass ich mein Bestes geben werde.“ Im Vorgriff auf die Zeit nach den Sommerferien berichtete sie, dass die Schule zum Start im September ein sehr junges Team bekommen werde: „Da kommen einige gerade erst frisch aus der Ausbildung.“ Die seien dann noch voller Ideen und Elan.

Tillmann selbst stammt gebürtig aus Werl. Sie studierte Deutsch und Physik. Ihr Referendariat machte sie in Schwerte. Dann arbeitete sie als Lehrerin in Wickede. In der Folge war sie Ausbilderin in der Erwachsenenbildung. Zuletzt war sie, die unterdessen in Neuenrade wohnt, an einer Hauptschule in Hemer tätig.Für die Gemeinschaftsschule sucht sie noch „einen würdigen Namen“. Als Abkürzung sei „GEM“ vorgeschlagen. „GS ist eine rechtlich geschützte Kurzform für die Grundschule“, weiß Tillmann. Dann präsentierte Rademacher, im Rathaus auch für die Schulverwaltung zuständig, die Satzung des „Fördervereins der Gemeinschaftsschule der Sekundarstufe I Neuenrade“.Der Verein, mit Sitz in Neuenrade, ist demnach zuständig für schulische Angebote (etwa der Versorgung der Schüler mit warmem Mittagessen) sowie Veranstaltungen (Klassenfahrten, Studienreisen, Schullandheimaufenthalte, Arbeitsgemeinschaften, Projekte und ähnliches mehr).

Der Förderverein ist gemeinnützig und darf somit steuerwirksame Spenden ausstellen. Der Mitgliedsbeitrag liegt bei zwölf Euro im Jahr. „Mit höheren Beträgen kommen wir aber zurecht“, forderte Rademacher auf, auch mehr zu spenden.Die Vorstandsämter werden jeweils für zwei Jahre besetzt, ebenso die Posten der Kassenprüfer. Gewählt werden im jährlichen Wechsel einmal Vorsitzender, Kassierer, stellvertretender Geschäftsführer und ein Rechnungsprüfer, im anderen Jahr dann der zweite Kassenprüfer, der Geschäftsführer sowie die Stellvertreter vom Vorsitzenden und vom Kassierer.

Auf der Gründungsveranstaltung des Fördervereins wurden – jeweils einstimmig – gewählt: Vorsitzender: Carsten Raphael, Stellvertreterin: Karen Schmoll. Geschäftsführerin: Andrea Stork. Stellvertreterin: Nina Dunker. Kassiererin: Bettina Bultmann. Stellvertreterin: Astrid Tillmann. Beisitzer: Sabine Klippert und Ralf Magiera ▪ koll

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