Gelungene Konzertpremiere

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Die Minis traten gleich zu Beginn auf und sangen mit vollem Körpereinsatz. ▪

AFFELN ▪ Wenn sich der Saal langam mit Zuhörern füllt, der Auftritt auf der Bühne in wenigen Minuten beginnt, dann steigt selbst bei erfahrenen Künstlern der Nervositätspegel. Die sechsjährige Fiona Kemper, die am Sontagnachmittag beim 1. Konzert des Kinder- und Jugendchores Affeln teilnahm, blieb aber völlig entspannt.

„Ich bin nicht nervös“, sagte das Mädchen, das wenige Augenblicke später mit zwölf weiteren Minis die „Bühne“ im Altarbereich der Affelner Lambertuskirche betrat und das erste Begrüßungslied anstimmte. Indira Wöste blieb nicht ganz so cool. Das kleine Mädchen gab zu, dass sie vor dem ersten Auftritt ein wenig aufgeregt sei. Das war den Minis aber nicht mehr anzumerken, nachem Chorleiterin Frauke Armbrecht die Musik spielen ließ und den ersten Takt vorgab.

Das Konzert am Sonntag in dem gut besuchten Affelner Gotteshaus war eine Premiere für den Kinder- und Jugendchor, erklärte Frauke Armbrecht. Bisher hätten die Ensembles noch kein eigenes Konzert gegeben, würden aber durchaus regelmäßig auftreten – vier bis fünf mal im Jahr.

Dieses mal drehte sich aber alles um den Affelner Sängernachwuchs. 28 Stücke gaben die Kinder und Jugendlichen, die sich auf drei Altersgruppen verteilten, zum Besten. 13 Minis und acht Lollipops gestalteten gemeinsam die Eröffnung, das Finale gehörte dann den Älteren, die als „Together“ unter der Leitung von Marie-Theres Schwartpaul sieben moderne Songs präsentierten.

„Alles hat super geklappt“, sagte Frauke Armbrecht, der die Erleichterung im Anschluss an die überaus gelungene Konzertpremiere anzumerken war. Für die Lambertus-Kirche sprach ihre hervorragende Akustik. Davon konnten sich die vielen Besucher live überzeugen. „Die Rückmeldungen waren überaus positiv“, meinte die Chorleiterin, die schon an eine Wiederholung denkt.

Das Konzert mit seinen 28 Stücken bildete einen Querschnitt durch ein Jahr Probenarbeit ab, erklärte Frauke Armbrecht. Ein Höhepunkt seien die Mitmachlieder gewesen, bei denen das Publikum den Chor tatkräftig unterstützte. „Alle standen, die Kinder und selbst die Omas und Opas, und haben sich zum Rhythmus bewegt“, beschrieb sie die schönen Szenen, die sich in der Kirche abspielten.

Im zweiten Konzertteil wurde dann das Lieblingslied der kleinen Fiona Kemper vorgetragen. „Wünsche schicken wir wie Sterne“ gefällt ihr nämlich ganz besonders. ▪ maj

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