So geht es weiter nach der Neuenrader Jugendkonferenz

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In Kleingruppen entwickelten die Jugendlichen bei der Konferenz im Kaisergarten-Saal Ideen, wie sie sich ihre Stadt in der Zukunft wünschen.

Neuenrade - Die erste Jugendkonferenz in Neuenrade vor mittlerweile gut einer Woche war ein voller Erfolg. 140 Jugendliche, junge und auch ältere Erwachsene waren gekommen, um die Zukunft der Stadt mit zu gestalten.

Agnes Tramberend, die neue Mitarbeiterin des Jugendzentrums und erste Ansprechpartnerin für das Jugendnetzwerk Neuenrade, wird sich nun durch einen Stapel von Ideen kämpfen und diese sortieren und auswerten. „Danach geht es schon an die konkrete Planung“, sagt sie.

Die Ideen der Jugendlichen selbst seien allerdings schon sehr konkret und teilweise richtig gut ausgearbeitet gewesen. So wünschten sich die jungen Neuenrader neben Nachbesserungen am Sportplatz, einem Kino und einem Jugendcafé auch eine Kochgruppe. „Die kann man natürlich relativ schnell umsetzen“, sagte Agnes Tramberend.

Während der Planung entscheide sich, welche Wünsche eventuell mithilfe von Vereinen umgesetzt werden können. „Dann werden die entsprechenden Vereine angeschrieben“, sagt Tramberend. Leicht umzusetzende Projekte wie das gemeinsame Kochen könnten vielleicht schon deutlich früher verwirklicht werden.

„Einige Gedanken, wie zum Beispiel das Kino, sind natürlich nicht ganz neu. Da müssen wir jetzt nur schauen, wie wir zeitlich in die Puschen kommen“, fasst es die neue Mitarbeiterin des Jugendzentrums zusammen.

Die Jugendkonferenz war teil eines Leader-Projektes, das bis 2020 läuft. In diesem Zeitraum soll es auf jeden Fall noch eine zweite Jugendkonferenz geben.

Am 15. Januar findet allerdings zunächst ein Folgetreffen der Jugendlichen statt, um die Pläne zu konkretisieren. Bis dahin können auch erste Projekte in die Wege geleitet werden.

Wer sich einbringen möchte oder noch eine konkrete Idee hat, kann sich bei Agnes Tramberend unter info@jugendnetzwerk-neuenrade.de melden.

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