Gefährliches Verkehrsaufkommen

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Höchst eng wird es zuweilen im Begegnungsverkehr zwischen Nettenscheid und Neuenrade.

Neuenrade -   Einst war die Strecke zwischen Neuenrade und Nettenscheid ein eher beschaulicher Verbindungsweg. Spaziergänger, Radfahrer, Jogger und Ausflügler tummelten sich dort, nutzten die Strecke gerne. Inzwischen ist es dort nicht mehr ganz so idyllisch.

Weil der Kohlberg gesperrt ist, nutzen etliche Autofahrer die Strecke nun als Schleichweg. Das Verkehrsaufkommen hat sich offenbar erheblich erhöht. Das nervt die Anlieger, aber auch jene, die die Strecke per Pedes nutzen. Eine Frau, die dort häufig mit ihrem Hund eine Runde dreht, berichtet von Rasern und dass sie von Autofahrern gar beschimpft wurde. In der Tat kommt es auf der Strecke häufig zu gefährlichen Situationen im Begegnungsverkehr. An vielen Stellen passen zwei Autos nicht aneinander vorbei – ein Ausweichen auf die Bankette ist erforderlich. Die Straßenränder sind inzwischen an vielen Stellen nicht in Ordnung.

Die Situation führte jüngst zu einer Ortsbegehung, wie Bürgermeister Antonius Wiesemann bestätigte. Da seien Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes, der Bauämter von Neuenrade und Altena vor Ort zusammengekommen, um abzuklären, was machbar und möglich sei. Das Ergebnis: Seitens des Straßenverkehrsamtes hält man nichts von einer Geschwindigkeitsbeschränkung. Das sei nicht nötig. Die Autofahrer müssten dort ohnehin die Geschwindigkeit den Gegebenheiten anpassen, so hat sich Bürgermeister Wiesemann berichten lassen. Wohl auch um die Situation zu entschärfen, habe man Poller wieder aufgestellt und Baustellenschilder, um auf die Gefahrenbereiche im Randbereich der Straße hinzuweisen. Bürgermeister Wiesemann ließ zudem durchblicken, dass insbesondere die Entscheidung der Straßenverkehrsbehörde nicht unbedingt im Sinne der Verwaltung sei. Nun aber müsse man wohl die Zeit überbrücken, bis die Kohlbergstrecke wieder für den Verkehr freigegeben werde.

Möglicherweise kommen noch Kosten auf Neuenrade zu, wenn es darum geht, die Bankette der auf Neuenrader Stadtgebiet liegenden Straße zu reparieren.

Von Peter von der Beck

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