Burgschule Neuenrade: Gefahr gebannt

NEUENRADE - Erleichtert ist der Schulrektor der Burgschule. Awerd Riemenschneider führte am Donnerstagabend ein Gespräch mit dem Schulamt. Ergebnis: Für das kommende Schuljahr ist die Vierzügigkeit am Standort Neuenrade genehmigt.

Statt befürchteter 28 oder 29 Schüler pro Klasse, müssen dann in drei Klassenräumen nur noch 22 oder 23 Schüler Platz finden. Eine GU-Klasse (GU für gemeinsamer Unterricht von Behinderten und Nicht-Behinderten) mit 18 Schülern kommt dazu. In der Dependance in Altenaffeln wird eine Klasse mit 20 Kindern eingerichtet. „Wir haben auch heute schon rund 14 Prozent Kinder in den Klassen dort, die nicht aus Altenaffeln kommen“, erklärt Riemenschneider.

Mit diesem Ausgleich zwischen Neuenrade und Altenaffeln hofft Riemenschneider auch die sinkenden Zahlen künftiger I-Dötzchen auffangen zu können. „So sind für 2017 nur noch elf Schüler aus Altenaffeln prognostiziert.“ Zur Einrichtung einer Klasse werden jedoch mindestens 15 Mädchen und Jungen benötigt.

Das Modell, welches am Donnerstag im Gespräch mit dem Schulamt erarbeitet wurde, hilft so für die Zukunft. Riemenschneider betont: „Wir hoffen, dass das Schmuckstückchen in Altenaffeln so erhalten bleibt.“ -

Von Michael Koll

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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