Festival der Chormusik

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Viele Gäste fotografierten und filmten die Auftritte der einzlenen Chöre und zeigten sich begeistert.

Affeln - Eine sehr hörenswerte Geburtstagsfeier gab es jetzt in Affeln zum 90. der Chorgemeinschaft Altenaffeln

Wie unterschiedlich Chormusik sein kann, erfuhren die Besucher des Geburtstagskonzertes, mit welchem die Chorgemeinschaft Altenaffeln am Samstagabend in der Affelner Schützenhalle ihr 90-Jähriges feierte. Dabei riss es die Zuschauer teils von den Stühlen, sie filmten begeistert einzelne Auftritte mit ihren Smartphones, sie jubelten emphatisch und lachten über frivole oder humorvolle Texte. 1929 wurde die Chorgemeinschaft zunächst als Männergesangsverein gegründet. 1983 stießen auch Frauen zur Sängerriege. 

Tolle Interpretationen

Am Samstag eröffneten sie den Konzertreigen, der zehn Chöre auf die Bühne brachte mit zwei innovativ arrangierten, erfrischend vorgetragenen Liedern, darunter den Udo-Jürgens-Klassiker „Ihr von morgen“. Überraschend war dann auch der Auftritt vom Shalomchor Neuenrade. Auf „Mamor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher hatten sie einen eigenen Text gedichtet für diesen Abend: „90 Jahre Chorgesang“ hieß es so. Der Shalomchor feiert im kommenden Jahr sein 45-Jähriges. Peppig und zugleich anspruchsvoll arrangiert waren die Songs vom Frauenchor Cantiamo Garbeck. Die Frauen von Cäcilia Allendorf klangen mal lieblich, mal frech, immer jedoch modern und beschwingt. Sie sangen „Kann es wirklich Liebe sein“ aus dem Musical „König der Löwen“. Lausbübisch präsentierten sich die Rohrspatzen Allendorf. Die gestandenen Männer dienten sich augenzwinkernd der Angebeteten als „Kleiner Teddybär“ zum Schmusen an.

Großes Chorkonzert in der Schützenhalle

 Dem Männerchor 1874 Balve flogen dann die Herzen der Zuschauer zu, als sie mit „An der Bar“ dem Bier ein Liebeslied sangen. „Bravo“-Rufe erhielten auch die Voice Toys Gelsenkirchen für ihre Herbert-Grönemeyber-Interpretation von „Mambo“. Schließlich bekamen sie kräftigen „Applaus, Applaus“ für ihre Darbietung des gleichnamigen Sportfreunde-Stiller-Songs. Das Ruhrgebiets-typische „Glück auf“ ertönte dann aber nicht aus den Kehlen der Gelsenkirchener. Mit dem Steigerlied beendeten die Sänger von Sophies Voice aus dem niederländischen Utrecht das Konzert. DJ Schanko unterhielt im weiteren Verlauf des Abends die Chöre und ihre Gäste.

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